09. Juli 2019 / 11:19 Uhr

Zoff um Neymar: PSG erteilt Superstar die Transfer-Freigabe - profitiert der FC Bayern?

Zoff um Neymar: PSG erteilt Superstar die Transfer-Freigabe - profitiert der FC Bayern?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf dem Sprung zu Ex-Klub FC Barcelona: Paris-Superstar Neymar. 
Auf dem Sprung zu Ex-Klub FC Barcelona: Paris-Superstar Neymar.  © imago images / PanoramiC
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Nach dem unentschuldigten Fehlen von Neymar beim Trainingsauftakt von Paris St. Germain zeigt sich der französische Meister hinsichtlich eines Wechsel des Brasilianers gesprächsbereit. Kontakte zum FC Barcelona hat es bereits gegeben. Ein Neymar-Abgang könnte den Anstoß für weitere Wechselbewegungen auf dem internationalen Transfermarkt geben - und damit auch den FC Bayern betreffen.  

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Superstar Neymar darf den französischen Meister Paris Saint-Germain bei einer entsprechenden Offerte verlassen. Das hat der zu PSG zurückgekehrte Sportdirektor Leonardo in einem Interview der Zeitung „Le Parisien" klargestellt. Sein derzeit noch verletzter brasilianischer Landsmann hatte am Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt des französischen Meisters gefehlt. „Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein für alle Welt überzeugendes Angebot gibt. Aber bis zum heutigen Tag wissen wir weder, wer ihn kaufen möchte noch zu welchem Preis“, sagte Leonardo. Und weiter: "All das ist nicht an einem Tag erledigt, das ist sicher."

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Neymar-Transfer: "Oberflächliche Kontakte" zu Ex-Klub FC Barcelona

Ein Angebot für den 27-Jährigen habe man noch nicht erhalten, sagte Leonardo, bestätigte aber „sehr oberflächliche Kontakte“ zu Neymars Ex-Club FC Barcelona. Von dort war der Angreifer vor zwei Jahren für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro zu PSG gewechselt.

Neymar saß am Sonntag noch in Rio de Janeiro beim Copa-América-Triumph der brasilianischen Nationalmannschaft im Maracanã-Stadion auf der Tribüne. Weil Neymar nicht zum Trainingsauftakt seines Vereins erschien, könnte er nun bestraft werden. „Wir werden die zu treffenden Maßnahmen prüfen, wie wir das für alle Angestellten machen würden“, sagte Leonardo.

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Der Brasilianer hat eigentlich noch drei Jahre Vertrag in Paris, doch ein Abgang des teuersten Spielers der Welt sei reine Verhandlungssache, so Leonardo, der dem abwanderungswilligen Neymar keine Steine in den Weg legen würde: "PSG möchte sich auf Spieler verlassen, die bleiben und etwas Großes bauen wollen", machte der 49-Jährige deutlich, "wir brauchen keine Spieler, die dem Verein einen Gefallen tun, wenn sie hier bleiben."

Ein möglicher Neymar-Transfer könnte der vielzitierte Dominostein sein, der dann fallen würde - und dem wohl weitere Spielerwechsel dieser Kategorie auf dem internationalen Transfermarkt folgen könnten. Zum Beispiel mit Beteiligung des FC Bayern. Auch bei der Vorstellung von Rekordtransfer Lucas Hernandez deutete der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge darauf hin, warten zu wollen, bis der nächste große Wechsel über die Bühne geht.

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Benjamin Pavard und Lucas Hernández (v. l.) schließen sich zur neuen Saison dem FC Bayern München an. Mats Hummels wiederum wird den Rekordmeister verlassen.  ©

Was könnte ein Neymar-Wechsel für den FC Bayern bedeuten?

Und sollte Neymar tatsächlich zum FC Barcelona zurückkehren, wird die Katalanen auch noch der ein oder andere Offensivspieler verlassen. Ein Kandidat für einen Abgang ist sicherlich Ousmane Dembélé, der bereits in den vergangenen Tagen immer mal wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde. Laut "Cadena Ser" will er seinen Klub davon überzeugen, dass er sich einem Lebenswandel unterzogen hat. Bereits eine Woche vor dem offiziellen Trainingsstart sei der Franzose am Vereinsgelände aufgetaucht, um sich mit einem eigenen Physiotherapeuten und Fitnesstrainer fit zu machen.

Weitere Spieler, die den FC Barcelona verlassen könnten, sind Neymars Landsmänner Philippe Coutinho und Malcom, der vor einem Jahr für 41 Millionen Euro von Girondins Bordeaux verpflichtet wurde und nur sechsmal in der Startelf des spanischen Meisters gestanden hatte. Der 22-jährige offensive Außenbahnspieler, der auf beiden Flügeln zum Einsatz kommen kann, wäre womöglich auch einer für den FC Bayern - sucht der deutsche Rekordmeister doch immer noch nach einem Ersatz für Arjen Robben und Franck Ribéry. Zuletzt war allerdings auch von einem Interesse des FC Arsenal, FC Everton berichtet worden - und davon, dass Malcom als Tauschspieler in den Neymar-Deal eingebunden werden soll.

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