12. August 2019 / 00:16 Uhr

Neymar-Transfer immer wahrscheinlicher - PSG-Trainer Tuchel: "Werde vielleicht nicht schlafen"

Neymar-Transfer immer wahrscheinlicher - PSG-Trainer Tuchel: "Werde vielleicht nicht schlafen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Tuchels PSG durfte sich zum Saisonauftakt über einen Sieg freuen - allerdings ohne Neymar.
Thomas Tuchels PSG durfte sich zum Saisonauftakt über einen Sieg freuen - allerdings ohne Neymar. © imago images/PanoramiC/Montage
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Der Sommer-Transfer von PSG-Star Neymar bahnt sich an. Beim 3:0-Auftaktsieg in der französischen Liga gegen Nimes stand der Brasilianer nicht im Kader und erntete Unmut von den Pariser Fans. Trainer Thomas Tuchel äußerte sich zur Causa Neymar.

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Der Wechsel von Brasiliens Superstar Neymar von Paris Saint-Germain zu Real Madrid wird wahrscheinlicher. Beim 3:0-Sieg der Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel am Sonntagabend zum Ligaauftakt gegen Olympique Nîmes stand der Offensivspieler nicht im Kader. Die Diskussionen der Vereine über einen Transfer seien "weiter fortgeschritten als zuvor", sagte PSG-Sportdirektor Leonardo.

Neymar war 2017 für die bisherige Rekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt. Sein Vertrag in Paris läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Aber der eigenwillige Brasilianer will PSG wieder verlassen und eigentlich wohl zurück nach Barcelona. Inzwischen gilt jedoch vor allem Real Madrid als möglicher Kandidat für einen Wechsel im Sommer.

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Wegen möglichen Neymar-Transfers: Tuchel sucht nach Lösungen ohne Neymar

Am Sonntag nach dem Spiel meldete sich auch Trainer Tuchel zu Wort. Der Coach räumte ein, auch nach Lösungen ohne Neymar suchen zu müssen. "Wenn wir Neymar verlieren, werde ich vielleicht nicht schlafen", so der 45-Jährige. Zu dem möglichen Transfer äußerte sich Tuchel aber zunächst nicht direkt. Er habe keine Neuigkeiten zur Causa Neymar, sagte Tuchel zu Beginn des Interviews.

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Im ersten Punktspiel von PSG in der französischen Liga gewann Tuchels Team auch ohne den brasilianischen Star. Beim 3:0 (1:0) gegen Nîmes trafen Edinson Cavani (25. Minute/Handelfmeter), Kylian Mbappé (56.) nach Zuspiel des früheren Bayern-Profis Juan Bernat sowie der Argentinier Angel di Maria (69.) fünf Minuten nach seiner Einwechslung. Der deutsche Nationalspieler Julian Draxler durfte über 90 Minuten ran.

PSG-Fans mit Unmut gegenüber Neymar

Auf den Rängen bei dem Spiel im Pariser Prinzenpark-Stadion gab es bereits Unmut gegen Neymar zu hören. Die Fans beleidigten ihn offenbar heftig, wie Videos auf Twitter zeigen.

Neymar: Zahlreiche Berichte über Transfer in diesem Sommer

Zahlreiche spanische Medien berichteten am Sonntag, ein Transfer Neymars zu den Königlichen stehe kurz bevor. "Barça-Madrid: Letzte Schlacht um Neymar", titelte Sport. Die Marca schrieb, es könne sich nur noch um Wochen handeln, bis Neymar offiziell zum Kader des spanischen Rekordmeisters gehöre. Bedingung sei aber, dass vorher Gareth Bale, Mariano und James Rodriguez verkauft würden, um "Platz in der Umkleidekabine zu schaffen" und Geld in den Kassen zu haben, um nicht nur den teuren Wechsel, sondern auch das hohe Gehalt Neymars bezahlen zu können.

Es sei wichtig, "schnell eine Entscheidung zu treffen", sagte Leonardo am Samstag über die Personalie Neymar. Der brasilianische PSG-Sportdirektor bezeichnete die Gespräche, ohne Real Madrid namentlich zu erwähnen, als "effektiv". Dass er Neymar vor möglichen Verletzungen schütze wolle, stritt Leonardo nach Angaben der französischen Tageszeitung Le Parisien ab.

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