03. Februar 2020 / 13:29 Uhr

Bericht: Auch Gespräch zwischen PSG-Trainer Tuchel und Mbappé kann Streit nicht klären - Verlängerung in Gefahr?

Bericht: Auch Gespräch zwischen PSG-Trainer Tuchel und Mbappé kann Streit nicht klären - Verlängerung in Gefahr?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PSG-Star Kylian Mbappé und Trainer Thomas Tuchel sind beim Spiel gegen Montpellier aneinandergeraten
PSG-Star Kylian Mbappé und Trainer Thomas Tuchel sind beim Spiel gegen Montpellier aneinandergeraten © imago images/PanoramiC
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Wegen einer Auswechslung gerieten PSG-Star Kylian Mbappé jüngst aneinander. Nun soll es einem Bericht zufolge eine Aussprache der beiden gegeben haben. Das Verhältnis sei aber immer noch belastet – und das könnte sogar eine Vertrags-Verlängerung verhindern.

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Diese Szene sagte einiges darüber aus, wie schwierig der Job von Trainer Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain ist: Als er Weltmeister Kylian Mbappé jüngst beim 5:0-Sieg gegen den SC Montpellier in der 68. Minute auswechselte, war dieser so verärgert, dass er Tuchel den Handschlag verweigerte. Der 21-Jährige wollte stattdessen direkt an seinem Trainer vorbeimarschieren. Doch der Deutsche griff sich Mbappé und die beiden gerieten in eine heftige und lange Diskussion.

"Ich bin nicht wütend. Aber ich bin enttäuscht, weil es unnötig war", bilanzierte Tuchel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich habe ihm erklärt, warum wir das so gemacht haben und damit ist es erledigt. Ich treffe immer die sportlichen Entscheidungen. Wir spielen nicht Tennis, sondern Fußball, und jeder muss Respekt haben", hatte Tuchel des Thema beenden wollen. Doch wie die Zeitung Le Parisien jetzt berichtet, wirkte die Situation offenbar noch nach: Demnach soll es am Sonntag ein Gespräch mit Tuchel, Sportdirektor Leonardo und Mbappé gegeben haben.

Absicht des Treffens im Trainingszentrum der Pariser soll gewesen sein, die Spannungen endgültig aus dem Raum zu schaffen. Doch wie die Zeitung berichtet, soll das Verhältnis zwischen den beiden weiter angespannt sein. Der Verein habe seinem wohl wertvollsten Spieler zwar besondere Wertschätzung entgegengebracht, so Mbappés Verständnis. Doch Tuchel behandele nur ihn wie jeden anderen Spieler auch. Mehr noch: Anders als andere Stars wie Neymar oder Angel Di Maria sei er oft einer der ersten die ausgewechselt werden.

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Tuchel hingegen, so Le Parisien, wolle ihn mit den Auswechslungen schonen, um in diesem Jahr endlich das große Ziel eines Champions-League-Titels zu erreichen. In dem Wettbewerb trifft PSG im Achtelfinale auf den Ex-Klub des 46-Jährigen, Borussia Dortmund. Am 18. Februar findet das Hinspiel im Signal-Iduna-Park statt, am 11. März das Rückspiel im Prinzenpark.

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So oder so ist Mbappé immens wichtig für die Pariser. In 25 Pflichtspielen in dieser Saison steuerte der Franzose wettbewerbsübergreifend 22 Tore und zwölf Vorlagen bei. Sein Vertrag bei PSG läuft noch bis 2022, doch längst arbeitet der französische Klub an einer Verlängerung. Allerdings werden auch andere Top-Teams mit Mbappé in Verbindung gebracht. Und dem Bericht zufolge könnte der aktuelle Streit die Gespräche nun zum Stocken bringen.

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