04. Mai 2019 / 13:39 Uhr

Bericht: Wegen sportlicher Misserfolge - Katar erwägt PSG-Ausstieg

Bericht: Wegen sportlicher Misserfolge - Katar erwägt PSG-Ausstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Tuchel steht mit Paris Saint-Germain unter großem Druck - bei Misserfolg droht der Ausstieg von PSG-Besitzer Katar. 
Thomas Tuchel steht mit Paris Saint-Germain unter großem Druck - bei Misserfolg droht der Ausstieg von PSG-Besitzer Katar.  © Getty
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Der Unmut über die sportlichen Misserfolge - insbesondere das erneut frühe Aus in der Champions League - wächst in Katar. Der Staat, der als Besitzer des Klubs viel Geld in PSG investiert hat, soll sogar einen Ausstieg erwägen. 

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Wieder war Paris Saint-Germain vor der Saison mit großen Titelhoffnungen angetreten und wieder steht am Ende der Spielzeit nur die Meisterschaft zu Buche. Während in der Champions League - die in der französischen Hauptstadt höchste Priorität genießt - schon im Achtelfinale Schluss war, scheiterte das Team von Trainer Thomas Tuchel erst im Finale des nationalen Pokals an Stade Rennes. Die Investoren aus Katar, die den Klub durch enorme Ausgaben erst in neue sportliche Höhen geführt haben, sind angesichts der geplatzten Titelträume unzufrieden - und sollen laut Le Parisien sogar einen mittelfristigen Ausstieg erwägen.

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Demnach herrsche im Wüstenstaat, der über die Investorengruppe Qatar Sports Investments (QSI) seit 2011 Besitzer des französischen Klubs ist, Frust über die massive Kritik in Frankreich an PSG. Man vermisse die Anerkennung dafür, dass ein französisches Team durch die Investitionen zu einem der größten Marke im Weltfußball geworden ist. Zudem seien die Sorgen groß, dass das Image des Klubs und dementsprechend auch Katars durch die ständigen Niederlagen in der Champions League Schaden nehme.

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Sollten die Erfolge weiter ausbleiben, seien mittelfristig eine Reduzierung der Investitionen oder sogar ein Ausstieg nicht mehr unmöglich, schreibt das Blatt. Nichtsdestotrotz ist das immer noch sehr unwahrscheinlich, da Katar nicht nur den teuren Kader der Pariser finanziert (in acht Jahren wurden knapp 1,2 Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben), sondern gleichzeitig auch mit kostspieligen Projekten den Ausbau der Infrastruktur fördert. Bis 2021 wird ein rund 300 Millionen Euro teures Nachwuchszentrum gebaut, bis 2024 soll das Stadion von PSG ausgebaut werden.

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