17. September 2020 / 09:17 Uhr

PSG-Star Neymar nach Rassismus-Eklat für zwei Spiele gesperrt - Untersuchung gegen Gonzalez

PSG-Star Neymar nach Rassismus-Eklat für zwei Spiele gesperrt - Untersuchung gegen Gonzalez

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neymar fehlt PSG noch ein Spiel nach einer Roten Karte.
Neymar fehlt PSG noch ein Spiel nach einer Roten Karte. © dpa
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Paris Saint-Germain muss ein weiteres Spiel auf Superstar Neymar verzichten. Nach einer Tätlichkeit sperrt die französische Fußballliga den Brasilianer für insgesamt zwei Spiele. Beim 1:0-Sieg gegen den FC Metz stand der 28-Jährige bereits nicht im Kader.

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Die französische Profiliga (LFP) sperrt Neymar von Paris Saint-Germain nach einer Roten Karte für zwei Spiele. Zudem leitete die LFP nach den Rassismusvorwürfen gegen Marseille-Spieler Alvaro Gonzalez eine Untersuchung ein. Das teilte die Liga nach einem Disziplinarausschuss mit. Der Verband nannte aber keinen weiteren Details zum Inhalt dieser Untersuchung. Der brasilianische Stürmerstar Neymar hatte Rassismusvorwürfe gegen den Spanier erhoben.

Neymar hatte in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Olympique Marseille am Sonntag die Rote Karte gesehen, weil er Alvaro mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen hatte. Neymar wurde vom Disziplinarausschuss für zwei Spiele gesperrt, für ein weiteres gelte Bewährung. Neymar hatte sich nach den Vorkommnissen zuletzt für sein Verhalten entschuldigt, die Rassismusvorwürfe aber erneuert. "Rassismus und Intoleranz sind nicht akzeptabel", schrieb Neymar in einem Beitrag auf Instagram. Der Auslöser seines Ausrasters seien rassistische Äußerungen gewesen, bekräftigte Neymar erneut. Gonzalez und auch Marseilles Trainer André Villas-Boas hatten die Vorwürfe nach dem Spiel zurückgewiesen.

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Für den Champions-League-Finalisten aus Paris lief es mit zwei Niederlagen und einem Sieg bisher noch nicht rund in der Ligue 1. Durch sieben Coronafälle im Team und die Nachwirkungen der kurzen Pause nach der Endspiel-Niederlage gegen den FC Bayern ist PSG der Start völlig misslungen. Durch die Sperren für Neymar, Layvin Kurzawa und Leandro Paredes musste Coach Thomas Tuchel sein Team vor dem 1:0-Erfolg gegen den FC Metz erneut umbauen. Dass zuletzt auch Top-Torjäger Kylian Mbappé laut Sunday Times seinen Wechselwunsch für den kommenden Sommer hinterlegt hatte, sorgt für weitere Unruhe.