02. Februar 2019 / 20:06 Uhr

Nur ein Neuzugang: Transfer-Zoff zwischen Thomas Tuchel und PSG-Sportdirektor?

Nur ein Neuzugang: Transfer-Zoff zwischen Thomas Tuchel und PSG-Sportdirektor?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Tuchel wollte zwei weitere Winter-Neuzugänge - bekam sie aber nicht.
Thomas Tuchel wollte zwei weitere Winter-Neuzugänge - bekam sie aber nicht. © imago/PanoramiC
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Paris Saint-Germain eilt in der Ligue 1 allen Konkurrenten davon, dennoch ist Trainer Thomas Tuchel alles andere als happy. Der Grund: Er wollte im Winter drei neue Spieler, bekam aber nur einen.

In der französischen Ligue 1 eilt Paris Saint-Germain von Sieg zu Sieg. Dennoch ist Trainer Thomas Tuchel nicht restlos zufrieden. Der Grund: Mit Leandro Paredes von Zenit St. Petersburg konnte der frühere BVB-Coach nur einen Winter-Neuzugang begrüßen - eigentlich hatte er sich drei gewünscht. Immer wieder ist zudem von Differenzen zwischen Tuchel und dem Sportdirektor Antero Henrique die Rede.

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Die Transferperiode sei für ihn "superkompliziert" gewesen, betonte Tuchel in einem Interview mit der L'Equipe. Tuchel wollte neben Paredes einen weiteren Mittelfeldspieler und einen Ersatzmann für den verletzten Superstar Neymar verpflichten (im Gespräch waren unter anderem Chelseas Willian von Chelsea und Luciano Acosta von DC United) - bekam seinen Willen aber nicht. "Ich habe meine Meinung, er hat seine eigene", erklärte Tuchel, angesprochen auf das Verhältnis zu Henrique. "Wir müssen das Beste für den Verein tun. Ich weiß nicht, ob der letzte oder die letzten beiden Tage die besten waren, um die Lösung zu finden. Ich glaube an meine Umkleidekabine und an meine Spieler."

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Tuchel nicht zufrieden mit Transferfenster: "Aber wir müssen es akzeptieren"

Es gebe im Winter "sehr wenig Möglichkeiten", passende Spieler zu verpflichten. Tuchel: "Wenn Sie im Winter viele Dinge unternehmen müssen, besteht eine große Chance, dass Sie enttäuscht werden.“ So richtig zufrieden sei er trotzdem nicht. "Nein. Aber wir müssen es akzeptieren. Das Wichtigste für einen Coach ist es, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die möglich sind. Ich arbeite mit den Spielern, die da sind.“

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