14. April 2019 / 23:10 Uhr

Lille vertagt PSG-Meisterfeier: Bernat leitet übles Tuchel-Debakel ein

Lille vertagt PSG-Meisterfeier: Bernat leitet übles Tuchel-Debakel ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Juan Bernat hat mit seiner Roten Karte eine heftige Niederlage für PSG eingeleitet.
Juan Bernat hat mit seiner Roten Karte eine heftige Niederlage für PSG eingeleitet. © imago images / PanoramiC
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Was für eine Vorführung! Der Tabellenzweite OSC Lille ist zwar abgeschlagen, zerlegt das Starensemble Paris Saint-Germain aber im direkten Duell in seine Einzelteile. Thomas Tuchel hätte Meister werden können - kassierte stattdessen aber die höchste Pleite seiner Amtszeit.

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Paris Saint-Germain hätte Meister werden können - und bekam stattdessen die Hucke voll. Beim Tabellenzweiten OSC Lille kassierte das Starensemble von Trainer Thomas Tuchel eine üble 1:5 (1:1)-Packung. Der Hauptstadtklub fiel dabei in der zweiten Halbzeit vollkommen auseinander und musste hochverdient die höchste Niederlage dieser Saison hinnehmen.

Im Norden Frankreichs hatte alles schon schlecht angefangen: Nach nur sieben Minuten lag der Gastgeber, der ein Spiel mehr absolviert und 17 Punkte weniger auf dem Konto hat, bereits in Führung. Thomas Meunier hatte den Ball ins eigene Tor bugsiert - ein echter Fehlstart für Tuchel, der seinen Landsmann Julian Draxler und Ex-Bayern-Profi Juan Bernat in die Startelf berufen hatte. Der zweite deutsche Nationalspieler in Reihen der Franzosen, Thilo Kehrer, wurde früh für den verletzten Thiago Silva eingewechselt.

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Bernat erst mit einem Tor, dann mit einer Dummheit

Bernat stand bei den nächsten wichtigen Szenen im Fokus. Erst gelang dem Spanier in der elften Minute nach einem starken Sprint auf Vorlage von Mbappé der Ausgleichstreffer, dann leitete er die Niederlage der Pariser mit einer Notbremse ein, die ihm trotz minutenlangen Lamentierens die Rote Karte von Schiedsrichter Benoit Bastien einbrachte. Zuvor hatte Tuchel bereist ein zweites Mal verletzungsbedingt wechseln müssen, brachte Diaby für Meunier. Im Stade Pierre Mauroy ging für die Pariser so ziemlich alles schief.

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Der Tiefpunkt war freilich noch nicht erreicht. Denn Lille verstand es perfekt, den numerischen Vorteil in Tore umzumünzen - und zerlegte Paris in der Folge in seine Einzelteile. Obwohl PSG mehr Spielanteile hatte, schoss Bayern-Flirt Nicolas Pépé (51.) nach einem schnellen Konter das 2:1. Lille lag wieder in Führung, was nicht zuletzt einem Traumpass von Ikoné zu verdanken war. Nun war bei PSG die Verunsicherung zu spüren: Nach desaströser Abwehrarbeit stellte Jonathan Bamba (65.) auf 3:1.

PSG-Abwehr fällt unter Druck komplett auseinander

Lille war nun die bessere Mannschaft, während PSG phasenweise das Fußballspielen einstellte. Gabriel dos Santos (71.) köpfte das vierte Lille-Tor und kurz vor der Auswechslung von Draxler war mit José Fonte (84.) auch der Abwehrchef an einem Tor beteiligt. Der ehemalige Premier-League-Spieler wuchtete sich in die Höhe und köpfte eine Ecke zum 5:1 ins Pariser Tor. Die Abwehr des designierten Meisters war komplett überfordert. Was für ein Debakel für Thomas Tuchel!

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