12. August 2019 / 09:26 Uhr

PSV Neumünster dreht Spiel gegen SV Eichede – wieder keine Punkte für Inter Türkspor Kiel und Eckernförder SV

PSV Neumünster dreht Spiel gegen SV Eichede – wieder keine Punkte für Inter Türkspor Kiel und Eckernförder SV

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Inters Kastriot Alija (re.) nimmt den Ball mit vollem Risiko direkt, doch sein Einsatz wird nicht belohnt. Li.: Tim Gürntke.
Inters Kastriot Alija (re.) nimmt den Ball mit vollem Risiko direkt, doch sein Einsatz wird nicht belohnt. Li.: Tim Gürntke. © Uwe Paesler
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Inter Türkspor Kiel – Eutin 08 0:3

Beinahe einem Offenbarungseid kam der Auftritt des Ostuferteams gleich, das sich nicht als Einheit präsentierte. Defensivverhalten mangelhaft, Zusammenspiel ungenügend. Gegen die gerade nach Ballverlust fahrlässigen Kieler hatten es die mäßigen Gäste leicht, zumindest ihren Strafraum abzuschirmen. Cumur (9.) und Alija (12.) besaßen die einzigen Chancen für Inter. Eutin nutzte nach einem Eckball von Christian Sankowski die eklatanten Stellungsfehler der Gastgeber zur 1:0-Führung, als Moritz Achtenberg frei stehend einköpfte (0:1, 23.). „Eine entscheidende Situation. Nur ein Eckball hat genügt“, versuchte Inter-Coach Özcan Atasoy zu relativieren, dessen Team danach zu keiner weiteren Torchance mehr kam. Eutin hatte gegen verunsicherte Kieler unerhoffte Freiräume, die Florian Ziehmer zu nutzen wusste. Ziehmer war die Figur des Eutiner Spiels und Initiator der weiteren Treffer seines Teams. Kevin Ferchen erhöhte noch vor der Halbzeit auf 2:0 (44.), ehe Fatlind Zymberi zum 3:0 einschob (64.). „Die Entscheidung, Fatlind nach langer Verletzungspause von Beginn an spielen zu lassen, war wohl richtig“, meinte ein zufriedener Eutin-Trainer Dennis Jaacks, dessen Team noch Hochkaräter durch Ferchen (66.), Zymberi (72.) und Shojun Tagawa (81.) liegen ließ. „Wir wollten die Null halten. Das ist uns nicht gelungen“. meinte Atasoy, dessen Team auch im Angriff nichts gelang.

(Michael Felke)

Klickt euch durch die Bildergalerie zum Oberligaspiel von Eutin 08 bei Inter Türkspor Kiel:

Erdogan Cumur wird von Jesse Schlüter (re.) bedrängt. li.: Moritz Achterberg. Zur Galerie
Erdogan Cumur wird von Jesse Schlüter (re.) bedrängt. li.: Moritz Achterberg. ©
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SV Eichede – PSV Neumünster 2:3

Das Gastspiel in Stormarn begann für den PSV mit einer Hiobsbotschaft. Bereits nach elf Minuten brach sich Marvin Kehl im Zweikampf den Daumen und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Grady Zinkondo. Und der legte nur zwei Minuten später quer auf Marc Barck, der locker zum 1:0 (13.) einschob. Als Marvin Baese Eichedes Niko Hasselbusch kurz vor der Pause foulte, pfiff Schiedsrichterin Franziska Widfeuer Elfmeter. Evgenij Bieche verwandelte diesen sicher zum 1:1 (38.). Auch nach der Halbzeit erwischten die Gastgeber den besseren Start: Der Ex-Neumünsteraner Ugur Dagli markierte per Flachschuss das 2:1 (50.). „Wir haben besonnen auf den Rückstand reagiert. Man muss dann erst einmal so zurückkommen“, lobte PSV-Coach Thomas Möller die Comeback-Qualitäten seines Teams. Timo Barendt glich nach einem Abstimmungsfehler in der SVE-Abwehr erst aus (56.) und sorgte per Kopfball nach Knutzen-Flanke schließlich auch für den Siegtreffer (81.). „Das haben wir clever nach Hause gespielt“, freute sich Möller.

(Jan-Phillip Wottge)

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Torbuzzer SH: Weiche Flensburg vs. BSV S-W Rehden und TSV Bordesholm vs. SC Weiche Flensburg 08 II

TSV Bordesholm – SC Weiche Flensburg 08 II 1:2

Als „ärgerlich und unnötig“ bezeichnete der Bordesholmer Coach Björn Sörensen die erste Heimniederlage.Trotz des frühen Rückstandes durch Karl-Christian Melfsen (15.) hatte seine Mannschaft Spiel und Gegner eine Stunde lang im Griff. „Eine richtig gute Leistung, insbesondere in der ersten Halbzeit“, so Sörensen, dessen Elf durch Mika Jöhnck (32./Foulelfmeter) ausglich, nach 60 Minuten dann aber plötzlich einknickte und Fehler produzierte. „Ein kompletter Bruch in unserem Spiel“, sagte Sörensen. Auch personelle Wechsel konnten keine Wende mehr herbeiführen. „Vielleicht gab es bei einigen nach der englischen Woche auch einen Substanzverlust“, sagte Sörensen, nach dem entscheidenden Gegentreffer durch Bjarne Schleemann (67.). „Vielleicht ein Lerneffekt für uns“, erhofft er sich positive Auswirkungen.

Klickt euch durch die Fotos der Oberliga-Partie des TSV Bordesholm gegen den SC Weiche Flensburg 08 II:

Enteilt: Der Bordesholmer Denker und Lenker, Mika Jöhnck (re.), ist seinem Flensburger Schatten, Karl-Christian Melfsen (li.), entwischt. Zur Galerie
Enteilt: Der Bordesholmer Denker und Lenker, Mika Jöhnck (re.), ist seinem Flensburger Schatten, Karl-Christian Melfsen (li.), entwischt. ©

SV Preußen 09 Reinfeld – Eckernförder SV 1:0

Der ESV kommt nicht vom Fleck. „Das war heute definitiv zu wenig von uns“, zeigte sich ESV-Coach Maik Haberlag nach 90 wenig ansehnlichen Minuten verärgert. Dabei kam sein Team eigentlich ganz gut ins Spiel. Die Eckernförder ließen den Ball laufen und erarbeiteten sich Freiräume. Doch der Knackpunkt: Der ESV machte zu viele Fehler, agierte zu statisch und zu mutlos. „Dass wir das Spiel verlieren, lag komplett an uns. Wir hatten keinen guten Tag“, drückte Haberlag noch vorsichtig aus. Während Eckernförde wenig Akzente in der Offensive setzen konnte, erarbeitete sich Preußen Reinfeld vor allem in der zweiten Hälfte ein Chancenplus. Während ESV-Keeper Thorben Christiansen zunächst einen Elfmeter stark parierte (60.), musste er drei Minuten später doch noch hinter sich greifen. Vjekoslav Taritas (63.) sorgte mit seinem Treffer dafür, dass die Haberlag-Elf weiterhin die Rote Laterne in der Hand hält.

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