26. November 2019 / 14:20 Uhr

PSV Ribnitz-Damgarten bei 3:2-Sieg mit Fortuna im Bunde

PSV Ribnitz-Damgarten bei 3:2-Sieg mit Fortuna im Bunde

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Gero Leplow (l.) – hier in einer früheren Partie – gewann mit dem PSV glücklich. 
Gero Leplow (l.) – hier in einer früheren Partie – gewann mit dem PSV glücklich.  © Jule Buß
Anzeige

Polizei-Fußballer feiern sechsten Saisonsieg. SG Wöpkendorf mit Nullnummer gegen Prohner Wiek.

Anzeige

Ribnitz-Damgarten. Hop oder top: Der PSV Ribnitz-Damgarten feierte am 13. Spieltag bei der SG Reinkenhagen seinen sechsten Saisonsieg – nach zuvor sieben Niederlagen. Damit bauten die Doppelstädter den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte aus. Den belegt weiterhin die SG Wöpkendorf, die beim Tabellenletzten SV Prohner Wiek nicht über ein torloses Unentschieden hinauskam. Eine unglückliche Niederlage musste der SV Barth einstecken.

Anzeige

SG Reinkenhagen – PSV Ribnitz-Damgarten 2:3. Der PSV hatte das Glück auf seiner Seite. Allein viermal rettete das Aluminium für die Gäste, auch ihr Schlussmann Gunnar Falck hatte einen Sahnetag erwischt. „Bei der Tabellenkonstellation und den Platzverhältnissen war klar, dass es kein schönes Spiel wird. Entsprechend haben wir die Jungs eingestellt und sie haben es gut umgesetzt“, so PSV-Trainer Steven Oklitz. Die Partie war geprägt vom Kampf, was dem PSV-Coach letztlich gefiel: „Wir wollten zeigen, dass wir fighten und auch auswärts knappe Spiele gewinnen können. Das ist uns gelungen.“

PSV: Falck – M. Demski, Ahrens, Dudde (83. Grüschow), Leplow, Bastian, Löber, A. Demski, Hirschmüller, Kunstmann, Levien (64. P. Hansen).
Tore: 0:1 Levien (44.), 0:2 Hirschmüller (55.) 1:2 Zimak (64.), 1:3 Leplow (73.), 2:3 Knoll (86.).

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (Endstand):

Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. Zur Galerie
Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. ©

SV Prohner Wiek – SG Wöpkendorf 0:0. So richtig wusste man im Lager der SG Wöpkendorf nicht, ob man sich über das Ergebnis freuen oder ärgern sollte. Mario Schröder hatte nach wiederholtem Foulspiel schon in der 17. Minute die Ampelkarte kassiert. Anschließend standen die Gäste tief und setzten auf Konter. Max Loebe vergab mit einem Pfostenschuss nach knapp einer halben Stunde die beste Chance. SGW-Trainer Sven Köpke konstatierte: „Vor dem Spiel wollten wir natürlich drei Punkte. Wenn man dann aber 75 Minuten in Unterzahl spielt, kann man schon mal mit einem Punkt zufrieden sein.“

SGW: Kracht – Meier, Slomski, R. Müller, Schröder, Brock, Künn, Lewerenz, Pohlmann (81. Lange), D. Freund, Loebe.

Mehr aus dem Kreis Vorpommern-Rügen

SV Traktor Pentz – SV Barth 1:0. Spätestens als den SVB nach dem Spiel eine Nachricht aus dem Krankenhaus erreichte, rückte der Ärger über die unnötige Niederlage in den Hintergrund. Nick Kersten hatte sich bei einer Abwehraktion ohne gegnerische Einwirkung das Sprunggelenk gebrochen, seine Genesung stand im Vordergrund. SVB-Trainer Denis Ulbricht hatte seiner Mannschaft kaum etwas vorzuwerfen: „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so unverdient verloren habe.“

SVB: Kaiser – Lübs, Brauer, Zilian, Wallis, Günther, N. Kersten, Quantz, (11. Ju. Wendland), (66. Grosse), D. Kersten (82. Schinke), Mielke, Muschke.
Tor: 1:0 Schramm (7.).