09. März 2020 / 13:50 Uhr

PSV Ribnitz-Damgarten und SV Barth weiter auf Erfolgskurs

PSV Ribnitz-Damgarten und SV Barth weiter auf Erfolgskurs

Jule Buß
Ostsee-Zeitung
Der Ribnitz-Damgartener Gero Leplow dribbelt gegen den Rostocker Lucca Brüning (r.).
Gero Alexander Leplow (l.) – hier in einer früheren Partie – traf doppelt für den PSV. © Johannes Weber
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Ribnitzer bezwingen Tabellenführer FSV Bentwisch II mit 3:1. Vinetastädter beim SV Kandelin 4:0 erfolgreich.

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Ribnitz-Damgarten/Barth. Perfekt lief es am Sonnabend für die regionalen Landesklasse-Teams vom PSV Ribnitz-Damgarten und dem SV Barth. Beide Vereine siegten und bleiben damit 2020 ohne Punktverlust.

PSV Ribnitz-Damgarten – FSV Bentwisch II 3:1 (1:1). Nach dem Abpfiff hüpften sie ausgelassen im Kreis und feierten ihren Sieg. Die PSV-Kicker hatten für die Überraschung des 19. Spieltags gesorgt und den Tabellenführer FSV Bentwisch II mit 3:1 besiegt. Ohnehin scheint die Region kein gutes Pflaster für die Rand-Rostocker zu sein. In Barth verloren die Bentwischer mit 1:2, bei der SG Wöpkendorf kamen sie nicht über ein 2:2 hinaus. In Ribnitz-Damgarten biss sich die Landesliga-Reserve an einer kompakten Defensive die Zähne aus. So kam das torgefährlichste Team der Liga nur selten zum Abschluss. „Wir haben als Mannschaft überzeugt, gut verschoben und damit nur wenig Raum gelassen“, lobte PSV-Trainer Steven Oklitz.

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Offensiv setzten die Gastgeber nach acht Minuten das erste Achtungszeichen. Max Levien war nach innen gezogen und schlenzte den Ball in den Torwinkel. Fortan hatten die Bentwischer etwas mehr Spielanteile, zwingend wurde es allerdings nur selten – bis zur 73. Minute. Plötzlich hatten die Gäste eine Lücke in der PSV-Abwehr gefunden und zum 1:1-Ausgleich genutzt. Die Bentwischer wollten nun mehr, selbst als Johannes Dorn nach 83 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz flog. Für Oklitz eine der Schlüsselszenen: „Die Bentwischer blieben weiter sehr offensiv, während wir anschließend noch mehr Raum zum Kontern hatten.“

Diese Räume sollten die Hausherren nutzen. Als die Gäste den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren, ging es blitzschnell, und Gero Leplow traf in der Nachspielzeit zum 2:1. „Wir hätten uns auch mit einem Unentschieden zufrieden gegeben, aber das war natürlich das i-Tüpfelchen“, so Oklitz, dessen Mannschaft in der dritten Minute der Nachspielzeit das Führungstor noch mal kopierte. Oklitz lobte: „Die Jungs dürfen diesen Moment genießen. Aber Dienstag gilt unser Fokus dann dem Derby in Trinwillershagen.“

PSV: A. Demski – Waack, Ahrens, Leplow, Dudde (33. Sund), Todenhagen, Löber (72. Hansen), Hirschmüller, Möhwald, Levien, Rurik.
Tore: 1:0 Levien (8.), 1:1 Güldenpenning (73.), 2:1, 3:1 Leplow (90.+1, 90.+3).
Schiedsrichter: Thomas Hojenski.
Zuschauer: 50.

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (Endstand):

Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. Zur Galerie
Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. ©

SV Kandelin – SV Barth 0:4 (0:2). Das erwartet schwere Spiel stand für den SVB beim Aufsteiger in Kandelin auf dem Programm. Die Gastgeber zeigten sich bissig, verteidigten eng und suchten nach Ballgewinnen den direkten Weg in die Spitze. „Es war ganz wichtig, dass wir von den vier Chancen in der ersten Hälfte zwei bis zum Ende ausgespielt und genutzt haben“, so SVB-Trainer Denis Ulbricht, dessen Mannschaft trotz des Vorsprungs nach der Pause nicht mehr ganz so sattelfest wirkte.

So bewahrte Torsteher Nico Kaiser seine Farben mit einer starken Parade vor dem Gegentreffer (73.). Beim anschließenden Konter traf Sascha Grosse zum 3:0, ehe Tom Zilian mit einem „Tor des Monats“ den 4:0-Erfolg perfekt machte. „Letztlich war der Sieg souverän und auch verdient, allerdings können wir uns den kleinen Hänger ruhig sparen“, so Ulbricht nach dem Abpfiff.

SVB: Kaiser – Schinke, Lübs, Brauer (72. Wallis), Zilan, Grosse, D. Kersten (67. Muschke), Ju. Wendland, Quantz (59. Günther), Schwarz, Mielke.
Tore: 0:1 Ju. Wendland (29.), 0:2 Zilian (35.), 0:3 Grosse (74.), 0:4 Zilian (79.).
Schiedsrichter: Nico Tritten.
Zuschauer: 55.