12. August 2019 / 13:43 Uhr

PSV Ribnitz-Damgarten zieht im Pokalderby den Kürzeren

PSV Ribnitz-Damgarten zieht im Pokalderby den Kürzeren

Rainer Müller
Ostsee-Zeitung
Der Richtenberger Thomas Boljahn (r.) hier bei einer Offensivaktion in einer früheren Partie, eröffnete im Pokalderby gegen den PSV Ribnitz-Damgarten den Torreigen.
Der Richtenberger Thomas Boljahn (r.) hier bei einer Offensivaktion in einer früheren Partie, eröffnete im Pokalderby gegen den PSV Ribnitz-Damgarten den Torreigen. © Horst Schreiber
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Empor Richtenberg nach Sieg in Ribnitz-Damgarten weiter. SV Barth scheidet unglücklich gegen den SV Hanse Neubrandenburg aus.

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Ribnitz-Damgarten. Der Pokaltraum ist für den PSV Ribnitz-Damgarten und den SV Barth bereits nach der ersten Runde ausgeträumt. Beide Mannschaften verloren ihre Erstrundenpartien und schieden damit aus dem Landespokalwettbewerb um den Lübzer-Pils-Cup aus. Gar nicht erst mitspielen durfte der Traditionsverein vom SV Rot-Weiß Trinwillershagen. Die Triner hatten die Meldefrist verstreichen lassen. Damit ist die SG Wöpkendorf der einzige regionale Landesklassenvertreter in der zweiten Runde. Die Mannschaft um Trainer Sven Köpke hatte in der ersten Runde ein Freilos gezogen.

PSV Ribnitz-Damgarten – SG Empor Richtenberg 0:5. Trotz der klaren Pleite war PSV-Trainer Steven Oklitz nicht komplett unzufrieden. „Wir haben über weite Strecken die taktische Marschroute umgesetzt und gerade dann gut mithalten können“, so der Übungsleiter.

Dennoch war sein Team in der Summe klar unterlegen. Die Richtenberger, die seit dieser Saison vom ehemaligen PSV-Trainer Ingo Plewka trainiert werden, waren besonders physisch klar besser, wie auch Oklitz anerkannte: „Da hat man bei sehr vielen Spielern schon klare Unterschiede erkennen können.“ Bereits nach elf Minuten eröffnete der ehemalige Verbandsligatorschützenkönig Thomas Boljahn den Torreigen. Bereits vor der Pause war der Landesligaaufsteiger auf 3:0 davon gezogen.

„Leider haben wir uns bei den Gegentoren individuelle Aussetzer erlaubt“, kritisierte Oklitz, der nach dem Spiel bereits einen Blick nach vorne warf: „Wir haben jetzt etwas Zeit, uns auf Teterow vorzubereiten. Dort wollen wir die Fehler nicht noch einmal wiederholen.“

PSV: Falck – Waack (59. M. Demski), Schultz, P. Hansen, Leplow, Todenhagen, Löber (71. Haese), A. Demski, Hirschmüller, Kunstmann, Levien.
Empor: Rieck – Bollhagen, Boljahn, Peters, Schwittay, Sauer (78. Rolle), Labahn, Töpfer (64. Eisermann), Hesse (64. Knapp), Eichstädt, Konate.
Tore: 0:1 Boljahn (11.), 0:2 Konate (38.), 0:3, 0:4 Töpfer (43., 60.), 0:5 Sauer (78.).
Zuschauer: 87.
Schiedsrichter: Christoph Lissner

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SV Barth – SV Hanse Neubrandenburg 2:4. Den vergangenen Sonnabend möchte SVB-Trainer Denis Ulbricht wohl am liebsten ganz schnell aus seinem Gedächnis streichen. Gegen den Verbandsligaabsteiger aus Neubrandenburg boten die Barther eine gute Partie, irgendwie lief jedoch alles gegen den Landesklasssisten. So vergaben die Gastgeber zunächst ein paar Chancen, ehe ein Handelfmeter für das 0:1 sorgte. Dann spielten die Vienetastädter einen Angriff sauber aus und trafen zum Ausgleich (38.). Noch vor der Pause ging das Elend dann los: Hardy Luca Klement verdrehte sich das Knie und musste ausgewechselt werden. Nach dem Wiederanpfiff drehte die Ulbricht-Mannschaft dann auf, ehe ein umstrittener Elfmeter die Viertorestädter erneut in Führung brachte. „Das war ein Witz. Selbst der gegnerische Trainer musste lachen“, ärgerte sich Ulbricht, dessen Team prompt nach einem schnell ausgeführten Einwurf ausglich.

Plötzlich plädierte der Linienrichter für einen Einwurf zugunsten von Neubrandenburg. „Es lief einfach alles gegen uns“, meinte Ulbricht, der die Schuld für die Niederlage jedoch nicht beim Schiedsrichtergespann suchte: „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen und waren nach dem 1:2 und dem 2:3 nicht geduldig genug.“ Dazu seien dann noch Fehler im Spielaufbau gekommen. „Jetzt hoffen wir, dass sich Hardy nicht schlimmer verletzt hat. Später hat dann so ein spielfreies Wochenende auch mal seinen Charme“, findet Ulbricht.

SVB: Haamann – Schinke (77. Lange), Hamann (82. Kohls), Lübs, Klement (42. Krafzig), Grosse, Wallis, Quantz, Wendland, Mielke, Muschke.
Tore: 0:1 Grapentin (24. /Handelfmeter), 1:1 Grosse (38.), 1:2, 1:3 Grapentin (51./Foulelfmeter, 57.), 2:3 Quantz (64.), 2:4 Hecht (65.).
Zuschauer: 98.
Schiedsrichter: Raik Engelbrecht.

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