18. Dezember 2017 / 00:00 Uhr

PSV Ribnitz-Damgarten zieht positives Hinrundenfazit

PSV Ribnitz-Damgarten zieht positives Hinrundenfazit

Rainer Müller
Ostsee-Zeitung
PSV II-Coach Olaf Schubert.
Bildet mit Steven Oklitz das Trainer-Gespann beim PSV Ribnitz-Damgarten: Olaf Schubert. © Rainer Müller
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Landesklasse-Partie bei der SG Empor Richtenberg kurzfristig abgesagt / Ribnitz-Damgartener überwintern als Tabellenzwölfter

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Früher als gedacht ging es für die Fußballer des PSV Ribnitz-Damgarten in die Winterpause. Das geplante Nachholspiel am Sonnabend in der Landesklasse I beim Tabellenvierten SG Empor Richtenberg musste abgesagt werden. Nach der Platzbegehung am Freitagnachmittag sagte Empor-Präsident Steffen Metzenthin: „Der Platz war leider viel zu nass, so dass die Verletzungsgefahr zu hoch gewesen wäre.“ Die Verlegung auf einen anderen Untergrund war für die Richtenberger nicht möglich. „Nicht nur unser Platz sieht schlimm aus. Auch die Sportstätten in der nahen Umgebung lassen kein reguläres Spiel zu“, meinte Metzenthin.

Enttäuschung über die Spielabsage herrschte bei Olaf Schubert, der beim PSV zusammen mit Steven Oklitz das Trainer-Gespann bildet. „Unsere Jungs waren heiß darauf, sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden. Es ist sehr schade, dass wir nicht noch einmal spielen durften“, sagte Schubert und ergänzte: „Man weiß ja nicht, was beim Gegner in der Winterpause passiert.“ Die Richtenberger sollen kurz vor der Verpflichtung des ehemaligen Verbandsliga-Torschützenkönigs Thomas Boljahn vom Grimmener SV stehen.

Einen Knipser wie Boljahn hätte der PSV in der Hinrunde gut gebrauchen können. Die Bernsteinstädter erzielten mit 22 Treffern die drittwenigsten Tore in der Landesklasse I. Nach einer durchwachsenen Herbstserie überwintern die Ribnitz-Damgartener auf dem zwölften Tabellenplatz. „Wir können mit der Hinrunde zufrieden sein“, resümiert Olaf Schubert, der betont, dass sein Team sich zu Saisonbeginn erst finden musste: „Wir hatten im vergangenen Sommer viele Zu- und Abgänge. Da kann nicht gleich alles rund laufen. Wir haben immer gesagt, dass die junge Mannschaft Zeit braucht.“

Der Start in die Spielzeit verlief für den PSV alles andere als gut. Aus den ersten sieben Spielen holten die Ribnitz-Damgartener nur drei Punkte. In dieser Zeit schmerzte besonders die 0:3-Derbyniederlage vor heimischer Kulisse gegen den SV Rot-Weiß Trinwillershagen. Trotz des zwischenzeitlichen Absturzes auf einen Abstiegsrang arbeitete das PSV-Umfeld ruhig weiter. „Intern wussten wir die Ergebnisse gut einzuordnen“, sagt Schubert. Und die Geduld der Verantwortlichen zahlte sich aus, es folgte eine Serie von sechs ungeschlagenen Spielen (vier Siege, zwei Remis). Die letzte Partie des Jahres gegen den FC Förderkader II ging mit 1:4 verloren.

Der PSV, der ein Spiel weniger bestritten hat als die Konkurrenz, geht mit einem Vier-Punkte-Vorsprung vor der Abstiegszone in die Winterpause.

Mehr zur Fußball-Landesklasse I unter: www.oz-sportbuzzer.de

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  • Rainer Müller*

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