04. Juni 2019 / 17:12 Uhr

Punktabzug vollzogen: Tribseeser SV steigt in Kreisoberliga ab

Punktabzug vollzogen: Tribseeser SV steigt in Kreisoberliga ab

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Karsten Topka, Trainer Tribseeser SV
Karsten Topka, Trainer Tribseeser SV © Horst Schreiber
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Die Trebelstädter bekommen drei Zähler wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls aberkannt und müssen deswegen absteigen. Der HFC Greifswald profitiert.

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Jetzt ist es amtlich: Die neunte Spielzeit auf Landesebene für den Tribseeser SV wird vorerst die letzte sein. Der Landesfußballverband (LFV) hat den angekündigten Abzug von drei Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls gegen die Trebelstädter vollzogen und in der Tabelle berücksichtigt. Statt 30 haben die TSV-Kicker nun 27 Punkte und rutschen vom zwölften auf den 14. Platz ab. Damit steigen sie in die Kreisoberliga Nordvorpommern-Rügen ab.

Vom Urteil gegen die Tribseeser profitiert der HFC Greifswald (29 Punkte). Die Hengste rücken auf den 13. Platz vor und verbleiben nun doch in der Landesklasse. Sportlich war den Greifswaldern der Ligaverbleib nicht gelungen.

Mehr zum Punktabzug des Tribseeser SV

„Dass der Abstiegskampf so entschieden wird, ist natürliche eine Sauerei",ärgert sich Tribsees-Coach Karsten Topka und fügt hinzu: „Bei allen Rechten und Pflichten, die es gibt, ist es sehr unglücklich, dass das Urteil so ein Ausmaß hat. Leider müssen wir das akzeptieren."

Erleichterung herrscht dagegen beim HFC Greifswald. „Das ist ja noch mal gut gegangen. Letztlich wurden wir für eine gute Rückrunde belohnt, in der wir doppelt so viele Punkte einfahren konnten, als in der Hinserie", wird HFC-Trainer Henry Dünow auf der eigenen Internetseite zitiert.

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (nach dem Saisonende):

Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. Zur Galerie
Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. ©
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Damit verschwindet der Tribseeser SV nach neun Jahren von der Landesebene. 2010 hatte der Verein den Sprung aus der Kreisliga in die Landesklasse geschafft. Seitdem holte der TSV dreimal den Staffelsieg in der untersten Landesspielklasse und kickte auch drei Spielzeiten in der Landesliga. „Ich werde auf jeden Fall in die Kreisoberliga mitgehen", versichert Topka, der die schlechte Rückrunde mit nur drei Siegen als einen Grund für das schwache sportliche Abschneiden ausmacht.

Er sieht in dem Abstieg auch die Chance für einen Neuaufbau. „Da sich die Abstiegsregelung in der kommenden Saison in der Landesklasse verschärft, wäre sowieso sehr schwer für uns geworden", glaubt Topka. Er freut sich, dass das Gros des Kaders zusammenbleiben wird. „Nach dem Motto - wir haben uns da selber reingeritten, jetzt wollen wir da gemeinsam wieder rauskommen - wollen viele den Weg weiter mit uns mitgehen. Das macht mich sehr glücklich", ergänzt der Übungsleiter.

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