07. November 2019 / 15:21 Uhr

„Punkte, Punkte und nochmals Punkte" - Meuselwitz muss vollstrecken

„Punkte, Punkte und nochmals Punkte" - Meuselwitz muss vollstrecken

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
Sport MŠnner Fu§ball Fussball Regionalliga Saison 2019/ 20 Punktspiel Regionalliga Nordost
ZFC Meuselwitz  - Berliner AK
Trainer Heiko Weber
Foto: Mario Jahn *** Local Caption *** COPYRIGHT BY MARIO JAHN , Paul-Steinert-Weg 1, D-04539  G r o i t z s c h , Tel.: 0172/ 7933988 , http: www.mario-jahn.de , e-mail: photo@mario-jahn.de , Veroeffentlichung nur mit Honorar nach MFM + 7% MwSt und Autoren-Nennung und Belegexemplar! , S p a r k a s s e  L e i p z i g , BLZ 86055592 , Kto.-Nr.: 1782045097 ,
Meuselwitz ist in einer prekären Tabellensituation. „Panik bricht deswegen bei uns nicht aus", so Coach Heiko Weber. © Mario Jahn
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Der ZFC trifft nach drei Niederlagen in Folge am Samstag auswärts auf Chemie Leipzig. Meuselwitz hängt im Tabellenkeller und muss dringend punkten.

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Meuselwitz. Sonderlich viel Luft nach untern ist für den ZFC Meuselwitz in der Regionalliga nicht mehr. Nach dem enttäuschenden 1:3 gegen den FSV Wacker Nordhausen und damit der dritten Niederlage in Folge rutschte das Team von Heiko Weber auf den 15. Tabellenplatz ab. Angesichts der Tatsache, dass in der dritten Liga sowohl der FC Carl Zeiss Jena wie auch der Chemnitzer FC ganz tief im Abstiegskampf stecken, muss man auch in der Regionalliga darauf gefasst sein, dass es im ungünstigsten Falle gleich vier Absteiger geben wird. Und dann wäre der ZFC als aktuell 15. schon mittendrin Passieren würde dies, wenn beide Traditionsvereine aus Liga drei in die Regionalliga runter müssten und der Meister der laufenden Saison die anstehende Relegation um den Aufstieg zur dritten Liga nicht schaffen würde.

Gegner Chemie schlägt sich achtbar

Übrigens: Der nächste Gegner des ZFC am Sonnabend, die BSG Chemie Leipzig, wurde in der Saison 2017/2018 das Opfer solcher höheren und nicht aus eigener Kraft zu bewältigenden Abstiegsmechanismen. Chemie lag damals zum Saisonende auf dem 16. Tabellenrang. Eigentlich sicher. Da aber sowohl sportlich wie auch wegen der Insolvenz Chemnitz und Rot Weiß Erfurt in die Regionalliga abstiegen, erwischte es nach nur einem Jahr Regionalliga auch den grünweißen Traditionsklub aus Leipzig-Leutzsch in die Oberliga zurück.

Nun sind sie zwei Jahre später wieder zurück und schlagen sich mehr als beachtlich. Inzwischen nehmen die Chemiker auch nach dem 1:0-Sieg bei Optik Rathenow am zurückliegenden Spieltag mit 18 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und damit im Mittelfeld.

Bester Torschütze der BSG ist Ex-Meuselwitzer

In der Regionalliga haben die Meuselwitzer und die Chemiker bislang erst zweimal die Klingen gekreuzt. Und zwar eben in jener Saison 2017/2018, als der ZFC das Hinspiel vor eigenem Publikum am 24. September 2017 klar mit 4:1 gewann, im Rückspiel am 11. März 2018 aber mit 0:2 unterlag. Jetzt also gibt es am Sonnabend im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig ein Wiedersehen. Klar sind die Chemiker angesichts ihres Tabellenplatzes, zweier zuletzt gewonnener Partien und dem leidenschaftlichen Publikum im Rücken der Favorit der Begegnung. Besonderes Augenmerk bei Chemie dürfte Stürmer Tommy Kind gelten. Der 30-Jährige ist kein Unbekannter in Meuselwitz, lief er doch von 2009 bis 2012 für den ZFC an der Schnauder auf. Jetzt ist er mit sechs Treffern der beste Torschütze der Leipziger.

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Devise: Punkten

„Klar treffen wir auf einen kampfstarken und euphorisierten Gegner, der ein leidenschaftliches Publikum hinter sich weiß“, meint ZFC-Trainer Heiko Weber. „Aber wir haben jetzt fünf Gegner hintereinander vor der Brust, wo es nur eine Devise geben kann: Punkte, Punkte und nochmals Punkte.“ Dass die Meuselwitzer derzeit in prekären Tabellenregionen unterwegs sind, ist dem 54-Jährigen klar. „Aber so eine Situation hatten wir in den zurückliegenden Jahren immer wieder. Panik bricht deswegen bei uns nicht aus, wissen wir doch, dass erst im Mai Schluss ist. Die Mannschaft hat es bislang immer geschafft, sich aus der misslichen Lage zu befreien. Sie muss nur anders agieren, als zuletzt gegen Nordhausen. Gegen die hatten wir sechs Hundertprozentige, die man gegen so ein Team erst einmal haben muss. Aber nichts draus gemacht. Jetzt muss sowas auch mal vollendet werden.“ Fabian Stenzel kehrt ins Team genesen zurück, Keeper Chris Kroner ist noch gesperrt, Sebastian Albert und Francesco Lubsch fehlen weiter verletzt.

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