09. September 2018 / 16:12 Uhr

B-Juniorinnen des 1.FFC Turbine Potsdam starten mit Remis (mit Galerie)

B-Juniorinnen des 1.FFC Turbine Potsdam starten mit Remis (mit Galerie)

Linda Kollmann
Märkische Allgemeine Zeitung
Erzielt nach starker Einzelleistung den Ausgleich für den 1. FFC Turbine Potsdam: Emma Sonnabend.
Erzielt nach starker Einzelleistung den Ausgleich für den 1. FFC Turbine Potsdam: Emma Sonnabend. © Rene Teichmann
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B-Juniorinnen-Bundesliga: Emma Sonnabend sichert gegen den Hamburger SV den Potsdamerinnen zumindest einen Punkt.

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Am ersten Spieltag der neuen Saison in der B-Juniorinnnen-Bundesliga trennten sich der 1.FFC Turbine Potsdam und der Hamburger SV 1:1-Unentschieden. Mit dem Halbzeitpfiff in der 40. Spielminute konnten die Potsdamerinnen die Gästeführung ausgleichen.

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Im heimischen Sportforum Waldstadt sah man besonders in der ersten Halbzeit abwartende Turbinen, die nicht gut ins Spiel fanden und dem Gegner zu viel Raum ließen. So kam die Gästeführung in der 17. Spielminute nicht überraschend. Laura Madeleine Henke setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und zog in die Mitte, wo sie aus 20 Metern Entfernung sehenswert in die lange Ecke traf. „Wir wollten kompakt stehen. Jedoch haben wir in den entscheidenden Räumen nicht gut in die Zweikämpfe gefunden“, so Turbine-Trainer Michael Schubert, „die Mädels waren ein wenig beeindruckt.“

Dass die Hansestädterinnen dennoch nicht mit einer Führung in die Kabine gehen konnten, verdankten die Potsdamerinnen Emma Sonnabend. Ein starkes Dribbling von der linken Seite bis in den Strafraum hinein, bei dem sie fünf Gegenspielerinnen stehen ließ, wurde mit dem umjubelten Ausgleich belohnt.



In Bildern: Die B-Juniorinnen des 1. FFC Turbine Potsdam trennen sich zum Auftakt 1:1-Unentschieden vom Hamburger SV.

Die Führung des HSV durch Laura Madeleine Henke konnten die Turbinen in Person von Emma Sonnabend mit dem Halbzeitpfiff ausgleichen. Zur Galerie
Die Führung des HSV durch Laura Madeleine Henke konnten die Turbinen in Person von Emma Sonnabend mit dem Halbzeitpfiff ausgleichen. © Rene Teichmann

Beflügelt sah man nach dem Seitenwechsel veränderte Turbinen. Auch Schubert bescheinigte seiner Mannschaft eine positivere und vor allem aggressivere Einstellung. Vor dem Tor vermisste man jedoch weiterhin die Kaltschnäutzigkeit. Turbines beste Chance resultierte so aus einem 40-Meter-Freistoß in der 59. Minute, den Pauline Lemper an die Lattenkante setzte.

Vor dem Hintergrund, dass die in der letzten Saison sportlich abgestiegenen Hamburgerinnen nur durch eine Nichtmeldung des Osnabrücker SC weiterhin in der höchsten Spielklasse vertreten sind, war die Punkteteilung für die Schubert-Elf zu wenig, aber nach dem Spielverlauf leistungsgerecht. „Leider haben wir nicht gut gespielt. Wir müssen besonders im letzten Drittel nachlegen und mehr Druck auf das Tor ausüben.“

Erstes Auswärtsspiel in der Vier-Tore-Stadt

Am nächsten Wochenende reist das Team zum 1. FC Neubrandenburg. Schubert erwartet einen ähnlich defensiv eingestellten Gegner und verlangt, dass „wir von Anfang an in der Partie sein“ müssen. Dann sollte es auch mit den ersten drei Punkten klappen.

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