06. Juli 2022 / 19:27 Uhr

Harder, Katoto, Toone & Co.: Auf diese acht Spielerinnen sollte man bei der EM achten

Harder, Katoto, Toone & Co.: Auf diese acht Spielerinnen sollte man bei der EM achten

Tobias Manzke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pernille Harder, Marie-Antoinette Katoto und Ella Toone (v.l.) gehören zu den Top-Spielerinnen der Frauen-EM 2022 in England.
Pernille Harder, Marie-Antoinette Katoto und Ella Toone (v.l.) gehören zu den Top-Spielerinnen der Frauen-EM 2022 in England. © IMAGO/ZUMA Wire, ANP, Sports Press Photo (Montage)
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16 Mannschaften kämpfen ab Mittwoch um den Titel bei Frauen-Europameisterschaft in England. Auf welche Spielerinnen muss man achten? Gerade nach der schweren Verletzung von Spanien-Superstar Alexia Putellas, die wegen eines Kreuzbandrisses die EM verpasst. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick.

Bei der Europameisterschaft der Frauen in England rollt ab Mittwoch der Ball. Titelverteidiger Niederlande gehört wie das deutsche Team zu den Favoriten auf die EM-Trophäe. Doch auch andere Nationen haben starke Spielerinnen in ihren Reihen. Der deutsche EM-Gruppengegner Spanien wollte etwa mit der amtierenden Weltfußballerin Alexia Putellas vom FC Barcelona ein Wort um den EM-Titel mitsprechen. Doch "La Reina" (die Königin), so ihr Spitzname, zog sich am Dienstag kurz vor EM-Start im Training einen Kreuzbandriss zu und wird das Turnier verpassen. Ein schwerer Schlag für die Spanierinnen – und auch die Star-Dichte bei dieser EM.

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Dennoch gibt es genug Kickerinnen, der dem Turnier ihren Stempel aufdrücken können. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), stellt acht Spielerinnen vor, auf die man in den kommenden Wochen achten sollte.

Ella Toone: In 13 Spielen für die englische Nationalmannschaft gelangen der Angreiferin von Manchester United überragende zehn Tore. Kein Wunder, dass auf der 22-Jährigen große Hoffnungen ruhen. Auch bei ihrem Klub ist sie das Aushängeschild: Gemeinsam mit Cristiano Ronaldo präsentierte sie die Trikots von ManUnited für die neue Saison.

Lea Schüller: Die Angreiferin des FC Bayern München sicherte sich in der vergangenen Saison die Torjägerkanone in der Bundesliga: In 22 Spielen gelangen ihr 16 Treffer. In der Nationalmannschaft stehen 25 Treffer in 39 Spielen zu Buche. "Wir wollen nicht antreten, um mal zu schauen. Unser Ziel ist es, im Finale zu stehen", sagte die 24-Jährige in einem Interview mit Blick auf die EM. Ihre Tore wird das deutsche Team brauchen.

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Stina Blackstenius: Die Stürmerin aus Schweden wechselte Anfang des Jahres von Linköpings FC zum FC Arsenal und bewies auch auf höchstem Niveau ihre Klasse. Wendig, quirlig und mit gutem Auge für die Situation kann sie gegnerische Abwehrreihen auseinanderreißen. In bislang 69 Länderspielen brachte sie es auf 22 Treffer.

Emma Koivisto: Die finnische Nationalspielerin spielte zuletzt bei Brighton & Hove Albion in England. Ihre Stärken: Unermüdlicher Einsatz und eine Pferdelunge. Für ihr Heimatland absolvierte sie bisher 75 Länderspiele. Die Defensivspielerin trifft mit ihrer Mannschaft in der Gruppe auf die deutsche Auswahl.

Pernille Harder: Die Stürmerin ist die Mannschaftsführerin Dänemarks. Harder spielte drei Jahre für den VfL Wolfsburg in Deutschland, bevor sie im Sommer 2020 in die Premier League zum FC Chelsea wechselte. Die damals gezahlte Ablöse von 330.000 Euro macht sie bis heute zur teuersten Spielerin der Welt. Die 29-Jährige ist im Angriff vielseitig einsetzbar und zudem beidfüßig.

Caroline Graham Hansen: Die 27-jährige Norwegerin kam bei ihrem Verein, dem FC Barcelona, in der vergangenen Saison in 23 Ligaspielen auf starke 18 Scorerpunkte. Die Offensivspielerin glänzt dabei mit dem Auge für ihre Mitspielerinnen: Sie gab 13 Vorlagen, die zu Toren führten. Aber auch sie selbst weiß, wo das Tor steht. Mit 41 Toren in bisher 89 Länderspielen ist sie die beste Torschützin der aktuellen norwegischen Nationalspielerinnen.

Jill Roord: Die Niederländerin wechselte im vergangenen Sommer vom FC Arsenal zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga und zieht dort im Mittelfeld gekonnt die Fäden. Die 29-Jährige ist aber nicht nur die Taktgeberin, sondern auch torgefährlich: In 22 Ligaspielen gelangen ihr zehn Tore und sechs Vorlagen. Für die Niederlande, mit denen sie 2017 den EM-Titel gewann, lief sie bisher in 76 Spielen auf (19 Tore).

Marie-Antoinette Katoto: Die 23 Jahre alte Angreiferin ist eine Tormaschine. Für ihren Klub Paris St.-Germain erzielte sie in der abgelaufenen Saison in 21 Spielen 18 Treffer. Das reichte, um zum dritten Mal in Folge beste Torschützin in Frankreich zu werden. Wettbewerbsübergreifend traf sie in 44 Spielen sogar 46-mal. Katoto gilt als Versprechen für eine glorreiche Zukunft der französischen Nationalmannschaft.

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