05. August 2022 / 21:52 Uhr

"Putin"-Rufe gegen Dynamo Kiew haben Nachspiel: UEFA bestraft Fenerbahce Istanbul

"Putin"-Rufe gegen Dynamo Kiew haben Nachspiel: UEFA bestraft Fenerbahce Istanbul

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die UEFA hat Fenerbahce Istanbul bestraft.
Die UEFA hat Fenerbahce Istanbul bestraft. © IMAGO/Seskim Photo
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Im Champions-League-Qualifikationsspiel zwischen Fenerbahce Istanbul und Dynamo Kiew hatten Fans der Türken für Ärger gesorgt, da sie den Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin skandierten. Nun wurde Fener von der UEFA bestraft.

Nach "Wladimir Putin"-Rufen durch Fans von Fenerbahce Istanbul beim Spiel gegen Dynamo Kiew hat die UEFA den türkischen Klub bestraft. Fenerbahce muss 50.000 Euro Geldbuße zahlen und wurde zu einer Teilaussperrung seiner Fans auf Bewährung verurteilt, wie die Europäische Fußball-Union am Freitag mitteilte. Sollte Fenerbahce in den nächsten zwei Jahren gegen die Auflagen verstoßen, müssen beim nächsten Heimspiel in einem europäischen Wettbewerb mindestens 5000 Plätze leer bleiben. Die UEFA begründete die Sanktion damit, dass Fans der Türken Objekte geworfen und Beleidigendes gerufen hätten.

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Zahlreiche Fenerbahce-Anhänger hatten in der zweiten Halbzeit der Partie der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde in Istanbul den Namen des russischen Präsidenten skandiert. Witalij Bujalskyj (57. Minute) hatte Kiew in Führung gebracht, anschließend gab es die "Wladimir Putin"-Rufe von der Tribüne. Der Vorfall wurde auch in den sozialen Medien breit diskutiert. Viele Fenerbahce-Fans äußerten ihr Bedauern über das Verhalten der Anhänger im Stadion.

Fenerbahce distanzierte sich vom Verhalten der Fans und betonte, dass dies "unseren Klub nicht repräsentiert und der institutionellen Haltung unseres Klubs nicht entspricht." Der Klub sei der erste gewesen, der den Krieg von Anfang an verurteilt habe, hieß es in einer weiter.

Klubchef Ali Koc verurteilte zwar das Verhalten der Fans, lehnte eine Entschuldigung bei den Ukrainern aber ab. "Meiner Meinung nach waren es unangebrachte, unnötige Rufe. Sie waren weit entfernt von der Identität und den Werten von Fenerbahce. Aber was sollen wir machen, den Menschen den Mund mit einem Reißverschluss verschließen?", sagte Koc nach Angaben der Sportzeitung Fanatik.

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