18. Oktober 2020 / 10:09 Uhr

Pykas Plan mit Hemmingen funktioniert – auch bei der stärksten Offensive in Evesen?

Pykas Plan mit Hemmingen funktioniert – auch bei der stärksten Offensive in Evesen?

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hemmingens Trainer Martin Pyka warnt vor den nächsten Gegner VfR Evesen.
Hemmingens Trainer Martin Pyka warnt vor den nächsten Gegner VfR Evesen. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der SC Hemmingen-Westerfeld reist am Sonntag (15.30 Uhr) als Tabellenführer der Landesliga Süd zum VfR Evesen. Dort erwartet die Mannschaft von Trainer Martin Pyka geballte Offensiv-Power. Das stabile Hemminger Defensivgefüge soll dagegen halten.

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Martin Pyka ist ein Perfektionist. Mithilfe der Zuarbeit und des Inputs seiner Co-Trainer Frank Sledz und Tobias Brinkmann, eines ausgetüftelten Videoanalysesystems und vielen guten eigenen Ideen hat er den SC Hemmingen-Westerfeld in der Landesliga zügig auf Kurs gebracht. Vier Siege, ein Remis, eine Niederlage, beeindruckende Ballbesitzquoten, gepflegtes Kombinationsspiel und ein stabiles Defensivgefüge sorgten dafür, dass der SCH es sich zunächst einmal auf Platz eins gemütlich macht.

Für Sonntag (15.30 Uhr) steht nun ein ganz besonderer Härtetest an: Die Hemminger geben beim VfR Evesen, dem bislang deutlich offensivstärksten Team der Liga, ihre Visitenkarte ab. „Das ist eine Mannschaft, in der etliche Spieler spielen, die schon höherklassig unterwegs waren. Da steckt enormes Potenzial drin“, sagt Pyka. Fehlen wird ihm gegen den VfR eventuell Yannick Kranz, der sich am Dienstag beim 3:0 gegen den TSV Barsinghausen eine leichte Zerrung zugezogen hat. Dafür hat Michael Gerlach seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Er könnte also wieder als Sturmspitze auflaufen, Steven Melz würde auf die Zehnerposition zurückrücken. „Es gibt keinen Grund, groß was zu ändern“, sagt der Coach.

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Lob für Anouar Erchidi

Ein Extrakompliment gab es für Eigengewächs Anouar Erchidi, der gegen Barsinghausen als Außenverteidiger ein „Super-Spiel“ gemacht habe. „Er ist technisch stark und brutal ruhig am Ball. Der Junge gewinnt nicht nur seine Zweikämpfe, er hat auch den Mut, Probleme spielerisch zu lösen und sich im offensiven Eins-gegen-eins zu behaupten“, lobt Pyka.