04. Februar 2020 / 14:25 Uhr

Pyro-Erlaubnis vom DFB: Hamburger SV darf gegen Karlsruher SC legal Rauchtöpfe abbrennen

Pyro-Erlaubnis vom DFB: Hamburger SV darf gegen Karlsruher SC legal Rauchtöpfe abbrennen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der DFB hat dem Hamburger SV erlaubt, kontrolliert Pyrotechnik im Stadion abzubrennen.
Der DFB hat dem Hamburger SV erlaubt, kontrolliert Pyrotechnik im Stadion abzubrennen. © imago/Oliver Ruhnke
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Der Hamburger SV darf im Heimspiel gegen den Karlsruher SC in der 2. Bundesliga legal Pyrotechnik abbrennen. Gestattet wurde die Aktion durch eine einmalige Ausnahmegenehmigung durch den DFB. Nur die Feuerwehr könnte einen Einsatz aufgrund widriger Wetterbedingungen am Spieltag noch absagen. 

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Der DFB hat seine Zustimmung gegeben, dass der Hamburger SV ein kontrolliertes Abbrennen von Pyro-Technik durchführen darf. Nach der behördlichen Genehmigung durch die zuständigen Stellen in Hamburg wurde der Antrag des Zweitligisten durch die DFB-Kommission “Prävention & Sicherheit & Fußballkultur” bewilligt, wonach der HSV vor Anpfiff seines Heimspiels gegen den Karlsruher SC am 8. Februar im Volksparkstadion zehn Rauchtöpfe außerhalb der Zuschauerbereiche unter Aufsicht einer Fachfirma kontrolliert abbrennen will.

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Die Aktion befinde sich im Einklang mit den Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen um eine einmalige Ausnahmegenehmigung auf Basis der behördlichen Zustimmung für diesen Spieltag. Geplant sei, beim Einlaufen der Mannschaften eine begrenzte Zahl von zehn Rauchsimulatoren (Rauchtöpfen) im Innenraum zwischen Spielfeld und Nordtribüne abbrennen zu lassen. Das Abbrennen werde durchgehend von einem Pyrotechniker vor Ort begleitet und überwacht. Dieser nehme auch die Einweisung der zehn beteiligten Fans vor. Hinter jedem eingewiesenen Fan wird zudem ein Ordner postiert. Bei widrigen Wetterbedingungen am Spieltag ist der Einsatz von der Feuerwehr vor Ort final freizugeben und kann unter Umständen auch noch abgesagt werden.

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Weitere Ausnahmegenehmigungen?

Die Aktion soll ein Test sein, inwieweit Fans künftig auf das unkontrollierte Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Zuschauerbereich verzichten werden. Die Erteilung weiterer Ausnahmegenehmigungen durch den DFB sind nur möglich, „wenn die zuständige Veranstaltungsbehörde eine derartige Vorführung genehmigt und der Heimverein sich zu seiner Verkehrssicherungspflicht für den Fall eines Schadens-Ereignisses bekennt. Jeder zukünftige Antrag unterliegt daher auch weiterhin der Einzelfallprüfung“, heißt es in der Mitteilung.

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