07. Dezember 2019 / 16:14 Uhr

„Pyro im Block ist das Allerletzte“: Einige Fans von RB Leipzig wehren sich gegen Zündler

„Pyro im Block ist das Allerletzte“: Einige Fans von RB Leipzig wehren sich gegen Zündler

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
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Während der Partie gegen Hoffenheim: Protest gegen die Pyro-Aktion in Paderborn. © mro
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Die Bengalos beim Gastspiel in Paderborn beschäftigten die Fangemeinde von RB Leipzig auch eine Woche später während des Duells mit Hoffenheim noch. Mit Spruchbändern zeigten einige klare Kante.

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Leipzig. Ein Teil der Anhänger von RB Leipzig im Sektor B haben sich am Sonnabend deutlich von den Feuerwerkszündlern in Paderborn distanziert. Vor dem Hoffenheim-Spiel war noch unklar, wie sich der Bullenanhang positionieren wird. Nun das klare Statement: „PYRO im Block ist das ALLERLETZTE“ und „PYRO-NEIN“ hatten die Anhänger vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim auf Spruchbänder geschrieben und gut zehn Minuten nach Anpfiff in der Kurve präsentiert.

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Vor der Partie hatte der Einlass zu Block B der Red-Bull-Arena deutlich länger gedauert als üblich, wohl weil die Anhänger besonders gründlich auf Pyro-Technik und die Einhaltung der Hausverbote kontrolliert wurden.

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RB Leipzig hatte wegen des Abbrennens von sechs Leuchtfackeln in der Vorwoche inzwischen elf Fans mit vorläufigen Hausverboten belegt. RB wolle sogar bundesweite Stadionverbote für die Gruppe erwirken. Auch Trainer Julian Nagelsmann verurteilte die Bengalo-Aktion. „Pyro finde ich nicht gut. Ich unterstützte den Club total beim Vorgehen dagegen“, so der Coach.