27. Juni 2022 / 16:13 Uhr

Pyrotechnik und Platzsturm: DFB belegt Schalke 04 mit Geldstrafe – Klub kündigt Einspruch an

Pyrotechnik und Platzsturm: DFB belegt Schalke 04 mit Geldstrafe – Klub kündigt Einspruch an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Schalke 04 wurde vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe belegt.
Der FC Schalke 04 wurde vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe belegt. © IMAGO/Sven Simon (Montage)
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den FC Schalke 04 für die Vorkommnisse rund um die Partie gegen den FC St. Pauli mit einer Geldstrafe belegt. Fans des Revierklubs hatten nach dem perfekt gemachten Aufstieg den Platz gestürmt. Schalke kündigte an, gegen das Urteil Einspruch einzulegen.

Der FC Schalke 04 muss wegen des Abbrennens von Pyrotechnik seiner Fans eine Geldstrafe in Höhe von 93.160 Euro bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Montag. Nach DFB-Angaben haben Anhänger des Zweitliga-Aufsteigers im Spiel gegen den FC St. Pauli am 7. Mai im Fanblock Bengalische Feuer und Rauchtöpfe gezündet. Außerdem sollen nach dem Abpfiff rund 1500 bis 2000 Menschen unerlaubterweise das Spielfeld betreten und Leuchtfackeln entzündet haben.

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Auf Basis des Strafzumessungsleitfadens ergibt sich aus dem ersten Fall eine Strafsumme von 53.106 Euro. Hinzu kommen 40.000 Euro für den Platzsturm. Davon kann der Verein bis zu 31.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der FC Schalke 04 kündigte an, gegen dieses Urteil Einspruch einlegen zu wollen.

Mit dem 3:2-Sieg gegen St. Pauli hatte S04 den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Sportvorstand Peter Knäbel hatte tags darauf bestätigt, dass es beim Platzsturm auch Verletzte gegeben habe, die Einsatzkräfte aber Schlimmeres verhindert hätten. Am letzten Spieltag beim 1. FC Nürnberg sicherte sich die Mannschaft des damaligen Schalker Interimscoaches Mike Büskens die Zweitliga-Meisterschaft.