19. April 2021 / 17:24 Uhr

Qendrim Krasniqi kehrt zum SC Rinteln zurück

Qendrim Krasniqi kehrt zum SC Rinteln zurück

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Die Begabung von Qendrim Krasniqi hat sich herumgesprochen, der Edeltechniker (links) wechselt zum SC RW Maaslingen.
Qendrim Krasniqi (links) kehrt zum SC Rinteln zurück. © Uwe Kläfker
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Dem SC Rinteln ist ein Transfercoup gelungen. Qendrim Krasniqi kehrt nach zwei Jahren Abstinenz zurück an den Steinanger.

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Zwei Jahre war er weg, nun ist er wieder da. Der SC Rinteln hat sich mit Qendrim Krasniqi für die neue Saison verstärkt. Er kommt vom Fußball-Landesligisten VfR Evesen. Damit ist dem Bezirksligisten vom Steinanger ein echter Transfercoup gelungen.

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Ständig in Kontakt

„Er kommt aus unserem Nachwuchs und daher waren wir auch immer im Kontakt“, verrät der Rintelner Trainer Uwe Oberländer. Als der Coach mitbekam, dass Krasniqi in Evesen häufig auf der Bank saß, oder sogar in der zweiten Mannschaft auflief, wurde eben dieser Kontakt immer intensiver. „Anscheinend wurde in Evesen nicht auf ihn gesetzt. Wir haben darüber gesprochen und dann war das der logische Schritt.“

Oberländer hatte Krasniqi, der seit 2009 beim SC Rinteln spielte, vor zwei Saisons dazu ermutigt, den nächsten Schritt zu gehen. So schloss sich der schnelle Flügelspieler erst dem Westfalenligisten SC RW Maaslingen und ein Jahr darauf dem VfR Evesen an. „Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass er es schafft. Aber vielleicht ist es gut, erst mal wieder einen Schritt zurückzumachen.“

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Eine ähnliche Geschichte haben die Weserstädter bereits mit ihrem Mittelfeldspieler Sinan Boga erlebt. Auch er versuchte es in Maaslingen, doch musste beruflich kürzertreten und ging so den Weg zurück nach Rinteln. Ein Wohlfühlbecken für Rückkehrer? „Die Jungs wissen, was sie am SC Rinteln haben“, erklärt Oberländer. „Wir gehen vernünftig miteinander um und dadurch kommt so was dann auch zustande.“

Auf dem Platz wird Krasniqi das Spiel des SCR durch seine enorme Schnelligkeit bereichern. Schon in der Saison 2018/2019 war dies eine Stärke der Oberländer-Elf, die dem Team mit seinem Abgang abhandengekommen ist. „Es ist genau das, was uns gefehlt hat, um noch erfolgreicher zu sein“, so der Coach. Damals war der Flügelspieler stark am Aufschwung seiner Mannschaft beteiligt. Möglicherweise findet er im alten Umfeld auch zu alter Stärke zurück.