18. Mai 2020 / 21:15 Uhr

Nach Quarantäne-Ärger um Heiko Herrlich: Augsburg-Trainer zurück beim Team

Nach Quarantäne-Ärger um Heiko Herrlich: Augsburg-Trainer zurück beim Team

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Augsburg-Trainer Heiko Herrlich ist nach dem Quarantäne-Wirbel zurück bei der Mannschaft.
Augsburg-Trainer Heiko Herrlich ist nach dem Quarantäne-Wirbel zurück bei der Mannschaft. © imago images/Montage
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Heiko Herrlich ist nach seiner Zwangspause aufgrund von Missachtungen der Quarantäne-Regeln zu den Profis des FC Augsburg zurückgekehrt. Beim Neu-Trainer der Augsburger fielen zwei Corona-Tests negativ aus.

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Heiko Herrlich ist nach seinem Quarantäne-Malheur und einem Wochenende Zwangspause zur Mannschaft des FC Augsburg zurückgekehrt. Der Cheftrainer stand am Montag wieder auf dem Trainingsplatz, nachdem auch ein zweiter Test auf das Virus Sars-CoV-2 keinen positiven Befund gebracht hatte. „Der Blick geht nach vorne: Nach zwei negativen Corona-Tests hat Heiko Herrlich die Arbeit mit seinem Team heute wieder aufgenommen“, schrieb der Bundesligist am Abend in den Sozialen Netzwerken.

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Herrlich hatte in der vorigen Woche die Quarantäne im Teamhotel gebrochen und einen Laden aufgesucht, um Zahnpasta und Hautcreme zu kaufen. Das erzählte der 48-Jährige selbst bei einer Pressekonferenz und entschied sich danach, die Mannschaft im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:2) am Samstag nicht auf der Bank zu betreuen.

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Reuter: Herrlich hat bei Spielern keinen Kredit verspielt

Der FCA kämpft in der Bundesliga gegen den Abstieg, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur vier Punkte. Am Sonntag (13.30 Uhr) soll Herrlich, der kurz vor der Corona-Pause verpflichtet worden war, die Mannschaft bei seinem Augsburg-Debüt auswärts auf Schalke zu einem Erfolg führen. Geschäftsführer Stefan Reuter meint, dass sein Coach durch den jüngsten Vorfall keinen Kredit beim Team verspielt habe.