03. April 2020 / 16:30 Uhr

Nach Quarantäne: Eintracht Frankfurt wieder im Training - Hütter: "Es ist einfach eine Freude"

Nach Quarantäne: Eintracht Frankfurt wieder im Training - Hütter: "Es ist einfach eine Freude"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter und Eintracht Frankfurt kehren in kleinen Gruppen auf den Trainingsplatz zurück.
Adi Hütter und Eintracht Frankfurt kehren in kleinen Gruppen auf den Trainingsplatz zurück. © imago images/Jan Huebner/Montage
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Bundesligist Eintracht Frankfurt ist nach einer zweiwöchigen Quarantäne auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Wie vorgeschrieben haben die Hessen den Betrieb in Gruppen mit maximal drei Spielern wieder aufgenommen.

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Bundesligist Eintracht Frankfurt ist nach zweiwöchiger Quarantäne in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. "Wir müssen uns an die Vorgaben halten, weshalb wir nur in ganz kleinen Gruppen mit maximal drei Spielern trainieren. Wir sollten das aber positiv sehen. Ich freue mich, dass wir die Zeit und die Möglichkeit haben, ganz individuell mit den Jungs zu reden und zu trainieren", sagte Trainer Adi Hütter am Freitag.

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Die ersten Laufrunden an der Commerzbank-Arena empfanden die Frankfurt-Profis nach zweiwöchiger Quarantäne wie eine Befreiung - und auch Hütter atmete erleichtert auf. "Es ist einfach eine Freude, auf dem Platz zu stehen, den frischen Rasen zu riechen und gegen den Ball zu treten", sagte der 50 Jahre alte Österreicher am Freitag nach der Rückkehr in den Trainingsbetrieb in einem Interview auf der Vereinshomepage.

Bei den Hessen waren zwei Spieler und zwei Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Pokal-Halbfinalist hatte daher alle Spieler, Trainer, Funktionäre und Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Nun dürfen sie endlich wieder raus aus den eigenen vier Wänden. "Wenn man in Quarantäne ist, dann kann man das Haus nicht wirklich verlassen. Von daher ist es sehr schön, mal wieder an die frische Luft zu kommen. Wir sehen gerade ein kleines Licht am Ende des Tunnels", sagte Hütter.

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Hütter: "Müssen abwarten, wie es weitergeht"

Immerhin ist der Spielbetrieb in der Bundesliga noch mindestens bis zum 30. April ausgesetzt. Es bleibt also genügend Zeit, die Mannschaft auf den erhofften Neustart vorzubereiten. Die Hessen belegen nach 25 Saisonspielen mit 28 Punkten den zwölften Platz. "Wir müssen abwarten, wie es weitergeht. Das entscheiden die DFL und die Politik, und daran halten wir uns", sagte Hütter zu der ungewissen Situation im deutschen Profi-Fußball. "Trotzdem ist es ein Anfang, und wir können deutlich intensivere Gespräche mit den Spielern führen. Dadurch werde ich den einen oder anderen vielleicht noch mehr motivieren können."