11. April 2021 / 12:42 Uhr

Quarantäne-Fälle in der 2. Liga: So geht die DFL mit der Situation um

Quarantäne-Fälle in der 2. Liga: So geht die DFL mit der Situation um

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Mannschaften von Holstein Kiel, dem SV Sandhausen und Karlsruher SC befinden sich aktuell in Quarantäne.
Die Mannschaften von Holstein Kiel, dem SV Sandhausen und Karlsruher SC befinden sich aktuell in Quarantäne. © IMAGO/Jörg Halisch (Montage)
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Mit Holstein Kiel, dem SV Sandhausen und Karlsruher SC befinden sich aktuell drei Mannschaften der 2. Bundesliga in Quarantäne. Die DFL setzt in dieser schwierigen Phase weiter auf die "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball".

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Nach den jüngsten Quarantäne-Fällen für mehrere Mannschaften in der 2. Bundesliga verweist die Deutsche Fußball Liga auf den regelmäßigen Austausch der Mitglieder der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball" in der Corona-Pandemie. Es werde auch in der kommenden Woche so sein, dass die neuesten Erkenntnisse dabei in die Beratungen einflössen, sagte ein DFL-Sprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

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In der 2. Liga befinden sich aktuell die Mannschaften von Holstein Kiel, SV Sandhausen und Karlsruher SC in Quarantäne. Deshalb wurden an diesem 28. Spieltag bereits drei Partien abgesagt. Kurz vor dem Niedersachsen-Duell gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag vermeldete auch der VfL Osnabrück einen Corona-Fall in seinem Team. Trotz des positiven Tests bei einem Spieler werde die Partie aber stattfinden, gab der VfL bekannt. Bei Braunschweig mussten zuletzt Trainer Daniel Meyer und zwei Spieler in die häusliche Isolation.

Vergangene Woche hatte das DFL-Präsidium, das für Empfehlungen der Task Force Grünes Licht geben muss, beschlossen, dass es zumindest vorerst keine verpflichtenden Trainingslager-Quarantänen in der 1. und 2. Liga gibt. Seit 1. April sind die Tests weiter verschärft worden.



Die DFL verwies auch auf die weiter geltende Mitteilung von Task-Force-Leiter Tim Meyer vom Januar, als der Nationalmannschaftsarzt betonte: "Es gibt unverändert einen nahezu täglichen Austausch, auf medizinischer Ebene und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von DFL und DFB. Dazu gibt es zum einen regelmäßige virtuelle Meetings, zum anderen bei aktuellen Fragen aber natürlich diverse zusätzliche Gespräche."