27. Oktober 2019 / 15:56 Uhr

Rabenschwarzes Wochenende für RB-Nachwuchs

Rabenschwarzes Wochenende für RB-Nachwuchs

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RB Leipzigs U17.
RB Leipzigs U17. © Dirk Knofe
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Nach der bitteren Niederlage der Profis von RB Leipzig gegen Freiburg, verloren auch die Jugendteams ihre Spiele. Besonders schmerzhaft ist die Niederlage im Sachsenderby der U16 gegen Dynmano Dresden.

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Leipzig. Schlimmer kann es für RB Leipzig kaum kommen. In vier Pflichtspielen auf dem Großfeld am Wochenende hagelte es durchweg Niederlagen. Nach dem die Profis beim SC Freiburg mit 1:2 in der 1. Bundesliga den Kürzeren zogen, unterlag auch die U19 bei Hertha BSC Berlin mit 1:2 (0:2). Die U17 verlor gegen den VfL Wolfsburg zu Hause am Cottaweg mit 0:1 (0:0). Die U16 ging im Sachsenderby zu allem Überfluss im prestigeträchtigen Duell bei Dynamo Dresden sogar mit 0:4 (0:4) unter.

Für die U19 von Trainer Alexander Blessin war es mittlerweile die siebte Partie ohne Sieg. Lediglich am vergangenen Mittwoch gab es ein 1:1 in der Youth League gegen Zenit St. Petersburg. In der U19-Bundesliga gab es am 14.09. beim 3:0 gegen Niendorf den letzten Dreier. Es folgten vier Niederlage in der Bundesliga und der Absturz auf Platz acht. Mittlerweile sind nicht mehr die Topteams wie Werder, Hertha und Wolfsburg, sondern eher Dynamo Dresden, Holstein Kiel und der FC. St. Pauli auf Augenhöhe der RB-Talente. Nach dem neunten Spieltag der Saison hat Spitzenreiter Wolfsburg schon zwölf Punkte Vorsprung auf RB.

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In der U17 ist das Team von Trainer Marco Kurth trotz der 0:1 Niederlage gegen Wolfsburg noch in der Spitzengruppe vertreten. Auf Platz drei in der Tabelle liegend, beträgt der Abstand auf die Führenden, Hertha und HSV, lediglich zwei Punkte. Werder und Wolfsburg stehen hinten den roten Bullen. Gegen Hertha (2:4) und gegen Wolfsburg gab es die beiden einzigen Niederlagen in der aktuellen Spielzeit. Am nächsten Spieltag geht es zum HSV und Ende November zum Vergleich nach Bremen. RB hat noch alles in der eigenen Hand oben mitzuspielen.

Niederlage hätte sogar höher ausfallen können

Ihren Augen trauten am Samstag die knapp 100 Zuschauer bei der Partie der U16 von Dynamo Dresden gegen RB Leipzig kaum. Die Gelbschwarzen waren den Rotweißen über die gesamte Spielzeit in allen Belangen hoch überlegen. Mit dem 0:4 sind die RB-Talente am Ende sogar noch gut bedient. Lediglich eine Chance in der Nachspielzeit ist für die Ansprüche im Bullenstall definitiv zu wenig. Bei konsequenter Chancenauswertung der Landeshauptstädter hätte sich RB sogar über sechs oder mehr Gegentore nicht beschweren dürfen.

Auf das seit Sommer neu agierende Führungsduo im Nachwuchsleistungszentrum von RB, Christian Streit und und Sebastian Kegel, kommt viel Arbeit zu. Die aktuellen Probleme sind dabei aber eher das Ergebnis vergangener Planungen. Es wird seine Zeit dauern, den eingeschlagenen Weg der Vergangenheit zu korrigieren, als der Nachwuchs von RB durch die Verantwortlichen im Profibereich nahezu keine Beachtung fanden.