07. Mai 2020 / 08:36 Uhr

Radebeuler BC verlängert mit Trainer Daniel Wohllebe

Radebeuler BC verlängert mit Trainer Daniel Wohllebe

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Daniel Wohllebe, Trainer Radebeuler BC.
Trainer Daniel Wohllebe © Steffen Manig
Anzeige

Auch in der nächsten Saison wird Daniel Wohllebe als Trainer des Radebeuler BC an der Seitenlinie stehen. Die Entscheidung, ob der FV Laubegast in der nächsten Saison in der Landesliga mitmischen wird, soll am Donnerstag getroffen werden.

Anzeige

Dresden. Der Saisonabbruch in der Fußball-Landesliga sorgt für Planungssicherheit bei de Vereinen und sofort für regsame Betriebsamkeit. Der VfL Pirna-Copitz trainiert seit Anfang der Woche „in kleinen Gruppen“, so Vorstandschef Stefan Bohne. Die Lockerungen im Außensportbereich nutzt der VfL „zu einer Art Probelauf“. Bohne weiter: „Im Vorfeld wurden die Trainer bezüglich der Rahmenbedingungen, entsprechend unserer aktuell verfügbaren Kenntnisse, entsprechend instruiert. Ziel ist es, ab der kommenden Woche dann mit weiteren Mannschaften, so auch im Nachwuchsbereich, in den Trainingsbetrieb zu starten.“

Anzeige

Heute nehmen auch die Kicker des Radebeuler BC im Weinbergstadion wieder das Training auf. Der Verein hat zudem mit den Vertragsgesprächen begonnen und den Kontrakt mit Trainer Daniel Wohllebe verlängert. Der 42-Jährige hatte erst Anfang des Jahres das Traineramt beim RBC übernommen. Dagegen wird Heiko Brestrich zukünftig nicht mehr als Trainer von Kickers Markkleeberg arbeiten. Nach knapp acht Jahren wolle man neue Reize setzen, erklärte der Vorstand. Für den 55 Jahre alten Brestrich kommt Ronny Meißner (31), der zuletzt die A-Junioren von Lok Leipzig trainierte.

Aufsteiger werden nach Quotienten-Regelung ermittelt

In Kamenz steht noch nicht fest, ob das erfolgreiche Trainer-Duo Frank Rietschel und Dirk Rettig weitermacht. Rietschel, seit 2013 auf der Bank, führt zurzeit Gespräche mit seinen Spielern, nachdem die Vereinsführung des Aufstiegsverzicht erklärt und vorerst alle Aufwendungen gestrichen hat. „Bis zum 11. Mai haben die Jungs Zeit. Sollten wir dann noch 60, 70 Prozent des Kaders beisammenhaben, mache ich wahrscheinlich weiter“, so Rietschel.

Mehr zu Fußball in der Region

Bei Stahl Riesa ist die Erleichterung groß. Da es keinen sportlichen Absteiger in dieser Saison geben wird, bliebt der abgeschlagene Tabellenletzte in der 6. Liga. Gleiches trifft auf Neuling SG Motor Wilsdruff zu. „Ich gehe davon aus, dass wir die Chance beim Schopfe packen und das zweite Landesligajahr in Angriff nehmen“, meint Trainer Paul Rabe. „Wir müssen aber abwarten, wie unsere Sponsoren die Corona-Krise überstanden haben und weiterhin Unterstützungen für den Fußball möglich sind.“ Wie in Riesa wurden auch bei Eintracht Niesky sogenannte „Geistertickets“ verkauft. Insgesamt wurden 3585 virtuelle Karten an den Mann gebracht. Bei der BSG Stahl waren es für das altehrwürdige Ernst-Grube-Stadion sogar knapp 8.000 Tickets.

Wann die neue Saison beginnen wird, hat der Sächsische Fußball-Verband (SFV) noch nicht entschieden. Fakt ist, dass die Sachsenliga aufgestockt werden muss, sollten alle 16 Vereine auch für das neue Spieljahr melden. Bis zu vier Vereine können aus der Landesklasse aufsteigen, dann würde die Landesliga mit 20 Teams in die Saison 2020/21 gehen. Die Aufsteiger in den vier Landesklasse-Staffeln werden nach einer Quotienten-Regelung ermittelt. Wie der Verband auf SPORTBUZZER-Anfrage bestätigte, können auch Zweit- und Drittplatzierte in die 6. Liga aufsteigen, sollten davor platzierte Vereine ihren Aufstiegsverzicht erklären. Beim FV Laubegast, Spitzenreiter der Landesklasse Ost, soll am Donnerstag eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Tendenz: Die Laubegaster gehen hoch.