08. Januar 2019 / 10:43 Uhr

Radefeld siegt in der Halle und verliert David Böhme

Radefeld siegt in der Halle und verliert David Böhme

Johannes David
David Böhme (r) läuft künftig für die SpVgg Leipzig auf.
David Böhme (r) läuft künftig für die SpVgg Leipzig auf. © Alexander Prautzsch
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Das Team von Coach Tino Berger kommt im Turnierverlauf immer besser in Fahrt und holt sich schließlich den Titel. Unterdessen hat David Böhme den Landesklasse-Neuling verlassen.

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Schkeuditz/Radefeld.Die Männer des Radefelder SV haben am Wochenende das Hallenfußballturnier von Eintracht Schkeuditz gewonnen. Sie setzten sich im Finale gegen die zweite Mannschafte von Tennis Borussia Berlin (Tabellenführer der Bezirksliga Staffel III, Berlin) mit 4:2 durch. Am Rande des Budenzaubers gab es auch eine weniger erfreuliche Nachricht: David Böhme verlässt den RSV und streift künftig das Trikot des Stadtliga-Schlusslichts SpVgg Leipzig über.

Das Turnier war mit acht Mannschaften aus vier Bundesländern äußert bunt besetzt. Obwohl einige unterklassige Truppen mitmischten, konnte sich das Niveau durchaus sehen lassen. Beinahe alle Teams spielten mit offenem Visier, so fielen viele Tore und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Der Radefelder Endspielsieg überraschte derweil selbst RSV-Vizepräsident Jürgen Weber: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so ausgeht, aber die Jungs haben das richtig gut gemacht.“ Der Landesklasse-Vierte warf sofort seine Pressingmaschine an und ging durch Dennis Schöps in Führung. Patrick Böhme, erneut Schöps und Armin Müller legten drei weitere Tore zum letztlich souveränen Erfolg nach.

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Darauf deutete zunächst wenig hin. Denn im Auftaktspiel trennte sich Radefeld 1:1 von Ika Chemnitz. Anschließend jedoch kamen die Schützlinge von Trainer Tino Bergner ins Rollen, besiegten den Gastgeber (3:0) sowie Sternburg Lützschena (5:0) und zogen als Gruppenerster ins Halbfinale ein. In der Vorschlussrunde warf Radefeld den SV Lobeda mit 4:1 aus dem Turnier, während Berlin Schkeuditz im Neunmeterschießen ausschaltete. Die Eintracht sicherte sich kurz darauf Rang drei als Trostpflaster.

"Habe Tapetenwechsel gebraucht"

Womit sich die Radefelder über den Verlust von David Böhme trösten, ist derweil nicht bekannt. Fest steht: Der Offensivakteur hat den Verein um seine Freigabe gebeten und die Verantwortlichen kamen dieser Bitte nach. "Ich habe einfach einen Tapetenwechsel gebraucht", sagte Böhme. Er kam in dieser Saison in zehn Spielen zum Einsatz und erzielte dabei drei Tore.

Am kommenden Sonnabend wird es noch einmal unterm Hallendach wild. Der traditionelle Radefelder Lamkewitz-Cup steigt am Sonnabend ab 16 Uhr in der Sport- und Festhalle. Die Besetzung erzeugt reichlich Vorfreude. Neben den Hausherren greifen der FSV Krostitz, die SG Zschortau, der VFC Plauen, Lipsia Eutritzsch, der LFV Sachsen Leipzig, Motor Gohlis Nord und Eintracht Schkeuditz nach dem Pott.

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