21. September 2019 / 08:15 Uhr

Radefelder SV empfängt Klassenprimus SSV Markranstädt

Radefelder SV empfängt Klassenprimus SSV Markranstädt

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Agentur 54°
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Die Eisenbahner aus Delitzsch empfangen den schwächelnden HFC Colditz. Der FSV Krostitz reist ins Zwenkauer Eichholz. 

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Hätte vor der Saison jemand eine Umfrage rausgehauen, was die nordsächsischen Mannschaften der Fußball-Landesklasse am fünften Spieltag erwartet, die Antwort wäre in die Richtung „drei Spitzenmannschaften“ gegangen. Ein paar Wochen später wissen es alle besser. Lediglich der Radefelder SV muss sich mit einer nahezu unbefleckten Hausnummer des Tableaus messen. Am Sonntag kommt Primus SSV Markranstädt (15 Uhr). Tags zuvor versucht sich der ESV Delitzsch im Stadion der Eisenbahner gegen den strauchelnden HFC Colditz am ersten Saisonsieg (15 Uhr). Den FSV Krostitz verschlägt es zur selben Zeit zum VfB Zwenkau.

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Mit Vorahnungen ist das ja so eine Sache, liegt man daneben, redet eine Woche später kein Mensch mehr darüber, treten sie aber ein, hat man plötzlich dutzende Leute vor der Bude sitzen, denen man die Zukunft aus dem Kompost lesen soll. FSV-Coach Mike Geppert etwa warnte, ehe er sich vor knapp einer Woche in die Flitterwochen verabschiedete: „Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen verbessern.“ Dabei hatten seine Krostitzer zu diesem Zeitpunkt gerade drei Pflichtspielsiege am Stück gefeiert. Doch seine Glaskugel trog „Nostra-Geppert“ nicht. Die Bierdörfler verloren jüngst zuhause gegen LVB Leipzig. Nun folgt also ausgerechnet das Gastspiel bei hochgehandelten Zwenkauern, die jedoch als Zehnter jenseits jeder Erwartung herumkrebsen.

Dahinter rumpelt der Vorjahresdritte Colditz umher (12.). So mutiert das Duell in Delitzsch völlig unverhofft zu einem verdammt unbeliebten zusammengesetzten Substantiv: Kellerduell. Der Nordsachsenmeister vom Werkstättenwerk braucht nach dem Offenbarungseid bei Rotation Leipzig endlich ein Erfolgserlebnis. Da könnte Radefeld als Vorbild herhalten, das offenbar langsam zur Form des Vorjahres zurückfindet. Und zwar genau zur rechten Zeit. Schließlich steht Markranstädt am Brunnen vor dem Tore, hat in dieser Spielzeit noch kein Gegentor kassiert, dafür jüngst aber den ersten Punkt bei der Nullnummer in Bad Lausick verschenkt. Wie soll man da bitt’schön etwas vorhersagen?!

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