15. Januar 2020 / 07:40 Uhr

Radefelder SV verpasst Sieg beim Lamkewitz-Cup

Radefelder SV verpasst Sieg beim Lamkewitz-Cup

Jürgen Weber
SPORTBUZZER-Nutzer
Kopfsache: Zwochaus Stefan Hellwig (rechts) und Artur Meier von Fortuna Plauen kommen sich in Radefeld ganz nahe. USER-BEITRAG
Kopfsache: Zwochaus Stefan Hellwig (rechts) und Artur Meier von Fortuna Plauen kommen sich in Radefeld ganz nahe. © Alexander Prautzsch
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Für die Radefelder gab es eine Finalniederlage gegen Eutritzsch. Zwochau und Zschortau scheitern in der Vorrunde.

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Knapp daneben: Der Radefelder SV hat beim hauseigenen Hallenfußballturnier um den Lamkewitz-Cup Rang zwei belegt. Im Finale unterlagen die Gastgeber Landesklasse-Primus Lipsia Eutritzsch 2:3. Die Nordsachsenligisten SG Zschortau und SV Zwochau scheiterten bereits in der Vorrunde.

„Die Jungs hatten ihren Spaß, Platz zwei ist vollkommen ok. Insgesamt halte ich nicht viel von Hallenfußball“, sagte RSV-Trainer Tino Berger. In ein ähnliches Horn stieß sein Zschortauer Kollege Christian Mörschke. „Wir haben uns gut präsentiert, sind am Ende knapp ausgeschieden. Hallenfußball hat nicht die oberste Priorität. Eigentlich kannst du nur verlieren, entweder an Prestige oder weil sich jemand verletzt.“

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Beim Lamkewitz-Cup in Radefeld traten unter anderem der SV Zwochau, Lipsia Eutritzsch und die SG Zschortau gegeneinander an. Zur Galerie
Beim Lamkewitz-Cup in Radefeld traten unter anderem der SV Zwochau, Lipsia Eutritzsch und die SG Zschortau gegeneinander an. © Alexander Prautzsch
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In Gruppe A bekamen es die Hausherren mit Einheit Halle, der SGZ und Eutritzsch zu tun. Im ersten Spiel des Tages verlor Radefeld 0:1 gegen Halle. Dann steigerte sich die Mannschaft, bezwang Lipsia Eutritzsch (3:1) und Zschortau (3:0) und zog damit als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Dorthin folgte Eutritzsch, das Zschortau (2:1) und Halle (5:1) bezwang, während Mörschkes Jungs immerhin einen 2:1-Erfolg gegen Halle einfuhren.

Spannung in Staffel B

In Staffel B ging es etwas spannender zu. Blau-Weiß Brachstedt bezwang zunächst Blau-Weiß Günthersdorf 2:0, dann Zwochau (4:1) musste sich jedoch Fortuna Plauen 0:2 beugen. Das reichte zu Platz eins. Der zweite Halbfinalist kristallisierte sich erst im letzten Gruppenspiel heraus, wo Plauen ein 1:1 gegen Günthersdorf reichte. Zuvor hatten die Fortunen schon 1:1 gegen Zwochau gespielt und Brachstedt nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 bezwungen. Zwochau kassierte derweil ein 1:3 gegen Günthersdorf und blieb sieglos.

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Im ersten Halbfinale ließ die junge Radefelder Truppe nichts anbrennen und besiegte Plauen mit 3:1. Dabei hielt Schlussmann Florian Groß ganz stark. Anschließend schaltete Eutritzsch Brachstedt mit 2:0 aus. Brachstedt gewann seinerseits das Spiel um Platz drei gegen Plauen mit 2:1. Im Endspiel ging es zwischen Radefeld und Eutritzsch heiß her. Am Ende revanchierte sich Lipsia etwas glücklich für die Vorrundenniederlage.

Die Schiedsrichter leiteten das faire Turnier souverän. Radefeld kickt noch einmal am 25. Januar in Fuchshain unterm Hallendach. An diesem Wochenende steht dem Team aber der Freilufttest gegen den VfL Halle ins Haus (siehe nebenstehender Beitrag)

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