20. Juli 2020 / 13:33 Uhr

Radefelder SV: Zwei Mann schon wieder weg

Radefelder SV: Zwei Mann schon wieder weg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
So schnell sie da waren, so schnell waren sie auch wieder weg: Jawneh und Jallow zieht es nach Merseburg. © André Kempner
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Kaum waren sie da, schon sind sie wieder fort: Jallow und Jawneh zieht es nach Merseburg.

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Radefeld. Man kann über den Radefelder SV sagen, was man will, aber langweilig wird es dort so schnell nicht. Zwei der gerade erst verkündeten sieben Neuzugänge sind schon wieder Geschichte. Yahya Jawneh und Alieu Jallow haben sich zum 1. FC Merseburg abgeseilt und kicken dort künftig als Vertragsamateure in der Oberliga oder aber bei der FC-Reserve (Landesliga Süd). Das berichtet RSV-Vize Jürgen Weber und ergänzt: „Sie hatten eigentlich bei uns unterschrieben, Mitglieds- und Passantrag gestellt. Aber plötzlich haben sie ihre Meinung geändert.“

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Nach einem Probetraining in Sachsen-Anhalt folgte die Kehrtwende des Duos. Nicht ganz unrealistisch, dass Merseburg mit etwas dickeren Scheinen wedelte und so zum Umdenken beitrug. Jallow, vorher in Diensten des belgischen Drittligisten Lommel SK, war so etwas wie der Königstransfer des Dritten der abgelaufenen Saison in der hiesigen Fußball-Landesklasse Nord. Dennoch lassen sie sich in Radefeld nicht aus der Ruhe bringen. „Alles halb so wild“, meint Weber. „Ersatz ist unterwegs.“ Namen gibt es aber erst im Laufe der Woche.

Viel Bewegung im Verein

Ein paar andere Namen sind derweil inzwischen offiziell. Am Montagabend wählte die Fußballabteilung des RSV einen neuen Vorstand. Dem gehören nun Maik Böhme-Kretzschmar als Abteilungsleiter, André Wackernagel (Jugendleiter), Daniel Martin (Online-Passwesen), Uwe Stange (Verbindungsmann für die Nachwuchs-Spielgemeinschaften), Peter Schulz (Mannschaftsleiter) und Weber selbst (Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Platzpflege, Baumaßnahmen) an.

Es ist viel Bewegung drin am Rande von Schkeuditz. Für Außenstehende unterhaltsam, für Jürgen Weber manchmal ziemlich anstrengend: „Ich wäre froh, wenn es langsam ein bisschen ruhiger werden würde.“ Vielleicht ja im Laufe der Woche, wenn die nächsten Neuzugänge da sind und der Kader endlich komplett ist. jd