11. Juli 2019 / 19:17 Uhr

Radsportler Felix Groß: Nach Gold folgt Platz vier bei der U23-EM

Radsportler Felix Groß: Nach Gold folgt Platz vier bei der U23-EM

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Mit einer neuen Bestzeit und dem Bahnrekord in Gent holte sich Felix Groß im Rennen über 4000 Meter die Goldmedaille.
Mit einer neuen Bestzeit und dem Bahnrekord in Gent holte sich Felix Groß im Rennen über 4000 Meter die Goldmedaille. © privat
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Nach dem Erfolg im 4000-Meter-Rennen, wo der DHfK-Renner Gold holte, fehlten ihm im 1000 Meter Zeitfahren elf Tausendstelsekunden zu seiner zweiten Medaille.

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Gent. Er war der mit Abstand Schnellste auf den letzten 250 Metern, kam von der neunten Position noch Richtung Spitze angeschossen. Doch am Ende fehlten dem Leipziger Bahnrad-Ass Felix Groß bei der U23-Europameisterschaft in Gent im 1000 Meter Zeitfahren elf Tausendstelsekunden zu seiner zweiten Medaille und 26 Hundertstel zu Gold.

In 1:01,836 Minuten fuhr er am Donnerstag genau im Bereich seiner zwei Jahre alten Bestzeit. In dem extrem spannenden 1000-Meter-Finale trennten die besten acht Fahrer nur knapp eine Sekunde.

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Im Prinzip war der Kilometer nur noch Zugabe für den DHfK-Renner, der als Bundeswehrsoldat und Bundeskader auch zum Semi-Profiteam Heizomat rad-net.de gehört. Denn sein „Heu“ hatte er schon mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung über 4000 Meter am Dienstag rein. Dieses Gold garnierte er mit neuer Bestzeit (4:12,895 Minuten) – dies ist zugleich Bahnrekord in Gent. „Die Zeit ist einfach nur super. Ich bin schnell angefahren und habe auf dem letzten Kilometer noch mal angezogen. So muss das sein. Ich bin richtig stolz. Es war ein perfekter Lauf direkt aus der Startmaschine heraus“, sagte Groß.

Groß liebäugelt mit Titel-Triple 2020

Zudem ist der 20-Jährige glücklich, dass die Vorbereitung mit der Oder-Rundfahrt auf der Straße so gut geklappt hat. Diese Erfahrung hatte mit Jens Lehmann und Thomas Liese auch schon seine Vorgänger-Generation in Leipzig gemacht. Sogar wenige Tage nach der mehr als kräftezehrenden Tour de France waren andere Profis schon in unglaublichem Tempo um die Bahn gerast.

Groß sei super glücklich und liebäugelt sogar mit dem Titel-Triple 2020. „Aber wer weiß, ob die U23-EM nächstes Jahr in den Plan passt.“ Denn dann haben die Olympischen Spiele Vorrang. Bisher sieht es gut aus, dass der Bahnvierer den Tokio-Quotenplatz holt. Die Einerverfolgung gehört seit einigen Jahren nicht mehr zum Olympia-Programm.

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