09. September 2018 / 12:27 Uhr

Rafael van der Vaart: Das wünsche ich mir noch vom HSV

Rafael van der Vaart: Das wünsche ich mir noch vom HSV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rafael van der Vaart hat mit Freundin Estavana Polman sein privates Glück in Dänemark gefunden.
Rafael van der Vaart hat mit Freundin Estavana Polman sein privates Glück in Dänemark gefunden. © dpa
Anzeige

Auf der Zielgeraden seiner Karriere richtet sich Rafael van der Vaart mit einem Wunsch an seinen Ex-Verein Hamburger SV und berichtet von einem Tipp, der ihm seine Laufbahn erst möglich machte.

Anzeige
Anzeige

Gut drei Jahre nach seinem endgültigen Abschied vom Hamburger SV hat Rafael van der Vaart noch einen großen Wunsch an seinen Ex-Verein. „Ich hätte mir von Herzen gewünscht, mich von den tollen HSV-Fans zu verabschieden. Das erste Mal 2008 fiel aus. Da wurde ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu Real transferiert. Mein zweiter Abgang 2015 ging im Freudentaumel des gewonnenen Relegationskrimis in Karlsruhe unter und wurde am Ende vergessen. Es wäre schön, wenn ich das noch nachholen dürfte“, sagte der 35-Jährige der Bild am Sonntag.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der Niederländer war besonders in seiner ersten Zeit in Hamburg (2005 bis 2008) umjubelter Publikumsliebling und wurde schnell zum Gesicht des Vereins. Nach seiner Rückkehr 2012 konnte van der Vaart aber nur noch selten an seine starken Auftritte der Vergangenheit anknüpfen, drei Jahre später zog er weiter zu Betis Sevilla. Über den FC Midtjylland landete der Mittelfeldspieler inzwischen bei Esbjerg fB. „Für eine Saison ist mein Tank noch voll“, meint der Routinier.

„Ich wäre gern 2010 Weltmeister geworden“

Beim Rückblick auf seine Karriere trauert van der Vaart neben der bisher verpassten Verabschiedung beim HSV vor allem einer Sache hinterher: dem vergebenen WM-Triumph 2010 in Südafrika. „Ich wäre gern im WM-Finale 2010 gegen Spanien Weltmeister geworden. Dass er es in seiner Laufbahn überhaupt bis in das Endspiel einer Weltmeisterschaft geschafft hat, hat van der Vaart seiner eigenen Einschätzung nach vor allem seinem Vater zu verdanken.

Vater Ramon gab van der Vaart den entscheidenden Karrieretipp

„Mein Papa Ramon war besonders in meiner Jugend mein Freund und Lebensberater. Er hat mich vor einigen Dummheiten bewahrt“, berichtet der Spielmacher. „Ich erinnere mich an einen Samstagabend. Meine Kumpel gingen zum Trinken aus. Ich fragte meinen Papa, ob ich mitgehen darf. Er antwortete kurz und knapp: ‚Wenn du deine Karriere wegwerfen möchtest, dann geh.‘ Ich bin daheimgeblieben. Und hatte danach auch nie das Gefühl, etwas verpasst oder vermisst zu haben. Auch das macht mich zu einem sehr glücklichen Menschen.“

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. Zur Galerie
Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. ©
Anzeige
Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN