10. Juni 2019 / 11:30 Uhr

Rafael van der Vaart: "Ich habe geglaubt, dass ich der Beste der Welt bin"

Rafael van der Vaart: "Ich habe geglaubt, dass ich der Beste der Welt bin"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rafael van der Vaart interessiert sich weiter für den Hamburger SV. 
Hatte eine gute Zeit beim HSV: Rafael van der Vaart. © imago/VI Images
Anzeige

Der niederländische Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart war immer von sich selbst überzeugt. Er verrät, was ihn vor allem zu seiner Zeit beim HSV so stark machte - und welchen Trainer er am meisten schätzte.

Anzeige
Anzeige

Die Einstellung machte ihn stark! Rafael van der Vaart verrät nach seinem Karriereende, warum er vor allem in seiner Zeit beim Hamburger SV und später bei Real Madrid teils herausragende Leistungen auf den Platz brachte. Viel hat dabei mit dem Glauben an sich selbst zu tun.

Mehr vom SPORTBUZZER

"Ich habe immer geglaubt, dass ich der Beste der Welt bin. Das glaube ich heute noch. Wenn ich nicht daran geglaubt hätte, wer sonst? Im Spitzenfußball ist diese Denkweise einfach eine Strategie", sagte der Niederländer, der zwischenzeitlich auch am Darts-Bord stand, dem Magazin 11Freunde. "Ich habe gelernt, immer wieder aufzustehen und alles abzuschütteln, wenn es mal schlecht lief im Leben."

2000: Van der Vaart wird bei Ajax Amsterdam zum Profi. Zur Galerie
2000: Van der Vaart wird bei Ajax Amsterdam zum Profi. ©
Anzeige

Dabei lief es vor allem in seiner ersten Zeit beim HSV ziemlich gut für den Zehner. Zwischen 2005 und 2008 verzauberte er die Fans im Volksparkstadion und war auch eine feste Größe in der niederländischen Nationalmannschaft. Die Leistungen waren so gut, dass er 2008 sogar zu Real Madrid wechselte. Das Geheimnis dahinter? Ganz klar: "Ich habe viele katastrophale Spiele gemacht und trotzdem nie an meiner Qualität gezweifelt. Man muss es immer weiter versuchen."

van der Vaart lobt Doll

Vor allem für einen Trainer hat van der Vaart viel übrig - obwohl er von vielen großen Namen trainiert wurde: Thomas Doll, der bis zum Saisonende zuletzt Hannover 96 betreute. Er war es, der van der Vaart in seiner ersten Zeit beim HSV viele Freiheiten ließ. "Doll hat mich als Trainer richtig geschätzt, er war der ideale Mann zu dieser Zeit. Wenn du dann auch noch Erfolg hast, lieben dich die Leute", sagte van der Vaart. Das hatte vor allem mit einer Sache zu tun: "Er war auch Zehner. Er hat mein Spiel verstanden und viel mit mir gesprochen."

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. Zur Galerie
Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. ©

Ob Doll nun auch wieder jemand für den HSV gewesen wäre? Wer weiß. In der kommenden Saison sitzt mit Dieter Hecking auf jeden Fall ein anderer Trainer auf der Bank der Hanseaten. Für van der Vaart die richtige Wahl der Verantwortlichen. "Wir haben hier schon einige Trainer gehabt, aber Hecking finde ich gut, der hat Erfahrung und ist authentisch. Das braucht der HSV", sagte er.

van der Vaart: HSV soll Hamburger holen

Zudem würde sich van der Vaart freuen, wenn die Mannschaft ein neues Gesicht bekommen würde. "Was mir außerdem wichtig ist: Ich bin zwar hier Ausländer, aber ich würde gerne etwas mehr Hamburger Jungs in der Mannschaft sehen. Es ist eine gute Gelegenheit, damit anzufangen. Die besten Talente der Region müssen für den HSV spielen."

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt