03. Oktober 2022 / 10:57 Uhr

Instagram-Stichelei: Zoff zwischen FCA-Torwart Rafal Gikiewicz und Schalke-Stürmer Terodde geht weiter

Instagram-Stichelei: Zoff zwischen FCA-Torwart Rafal Gikiewicz und Schalke-Stürmer Terodde geht weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lieferten sich nach dem Spiel am Sonntagabend ein hitziges Gefecht: Augsburgs Torwart Rafal Gikiewicz und Schalke-Stürmer Simon Terodde.
Lieferten sich nach dem Spiel am Sonntagabend ein hitziges Gefecht: Augsburgs Torwart Rafal Gikiewicz und Schalke-Stürmer Simon Terodde. © IMAGO/Treese
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Torhüter Rafal Gikiewicz vom FC Augsburg hat sich via Instagram zum Zoff mit Schalke-Stürmer Simon Terodde geäußert und seine Sicht der Dinge geschildert. Auch FCA-Manager Stefan Reuter spricht über die Vorfälle nach der hitzigen Partie am Sonntag.

Torhüter Rafal Gikiewicz vom FC Augsburg ist sich nach den hitzigen Szenen im Anschluss an das Bundesliga-Spiel bei Schalke 04 am Sonntagabend keiner Schuld bewusst. "Jeder, der die ganze Szene sich in Ruhe anschaut, wird erkennen, dass ich in keinster Weise die Fans des FC Schalke provoziert habe! Ich wurde mit einem Feuerzeug beworfen. Zum eigenen Schutz habe ich den Arm hoch gehalten und mein Handtuch und meine Trinkflasche aufgehoben", schrieb der 34-Jährige in einer Instagram-Story und erklärte die Vorgänge, die besonders S04-Torjäger Simon Terodde auf die Palme gebracht hatten, aus seiner Sicht.

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Auch der gegnerische Stürmer, der im Anschluss an die Partie auf den Keeper losgegangen war, bekam sein Fett weg. So veröffentlichte Gikiewicz auch einen Screenshot von einem Post eines Fans, in dem es heißt: "Kann man ein schlechterer Verlierer sein als Werder Bremen? Simon Terodde: Ja!!!" Hintergrund: Auch nach dem 1:0 des FCA vor gut drei Wochen bei den Hanseaten war Gikiewicz mit den Heim-Fans aneinandergeraten, da sich diese vom Verhalten des Schlussmannes provoziert fühlten.

Terodde, der sich mit Gikiewicz ein Wortgefecht und eine Schubserei geliefert hatte, erklärte seinen Ausbruch unmittelbar nach der Partie. "Ich bin ein emotionaler Spieler. Vielleicht habe ich auch teilweise überreagiert", sagte der 34-Jährige bei DAZN und betonte, dass der Spielverlauf sehr emotional gewesen sei: "Wenn man so ein Spiel verliert, tut das extrem weh. Und dann geht es auch darum, die Farben zu verteidigen. Man soll die drei Punkte mitnehmen und nach Augsburg fahren."

FCA-Teamkollege Hahn: "Der Rafa ist ja nicht immer ganz unschuldig"

Auch S04-Sportdirektor Rouven Schröder und Teroddes Sturmkollege Sebastian Polter wandten sich weitaus weniger erhitzt an Gikiewicz und redeten ebenfalls auf ihn ein. FCA-Trainer Enrico Maaßen meinte zu den Szenen rund um seinen Torwart. "Er hat gesagt, dass er von einem Feuerzeug getroffen wurde. Er hat es abgewehrt und hat dann diese Gesten gemacht. Ich schaue es mir aber auf jeden Fall nochmal an, weil ich es selbst nicht mitbekommen habe." André Hahn, der mit seinem Treffer in der 77. Minute den 3:2-Sieg der Augsburger in Unterzahl gesichert hatte, meinte derweil: "Der Rafa ist ja nicht immer ganz unschuldig. Manchmal muss man ihn zurückhalten, aber natürlich schützen wir unseren Torwart."

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FCA-Manager Stefan Reuter richtet sich derweil auch an Terodde. Dessen Attacke sei "ein Unding" gewesen, zudem sei Gikiewicz das gesamte Spiel über "mit Würfen von Feuerzeugen und so" provoziert worden. "Dass einem irgendwann die Hutschnur platzt, ist dann eben so", meinte der Weltmeister von 1990: "Da sind der Schiedsrichter und der Heimverein aufgefordert, einzuwirken." Doch auch Gikiewicz will Reuter ins Gewissen reden: "Wir müssen fokussiert bleiben und nach dem Spiel heißt es: Mund abputzen, und sich mit unseren eigenen Fans freuen."

Dass er selbst beim Gang von der Tribüne aufs Spielfeld mehrere Bierbecher abbekommen habe, wollte Reuter "nicht größer machen als es ist. Ich habe nix Brutales abbekommen". Aber Bierduschen würden, so der Manager lachend "in Bayern die Sieger machen". Reuters Kollegen Schröder war es dagegen unangenehm. "Wir haben uns kurz ausgetauscht. Ich finde es genauso blöd, wenn die Becher fliegen", sagte er und gab seinem Kollegen Geleitschutz: "Ich habe dann zu ihm gesagt: Ich geh jetzt mit dir rein."

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