06. Oktober 2020 / 07:49 Uhr

Thiago-Bruder Rafinha wechselt ablösefrei vom FC Barcelona zu Tuchel-Klub Paris Saint-Germain

Thiago-Bruder Rafinha wechselt ablösefrei vom FC Barcelona zu Tuchel-Klub Paris Saint-Germain

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rafinha Alcantara wechselt vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain.
Rafinha Alcantara wechselt vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. © Getty Images/Montage
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Paris Saint-Germain schlägt am Deadline Day auf dem Transfermarkt zu. Rafinha unterschreibt beim Klub von Trainer Thomas Tuchel einen Kontrakt bis Sommer 2023. Trotz laufenden Vertrages beim FC Barcelona, wechselt der Bruder von Ex-Bayern-Star Thiago ablösefrei in die Ligue 1.

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Rafinha verstärkt Paris Saint-Germain: Wie der französische Top-Klub am späten Abend des Deadline Days noch bekanntgab, kommt der 27-Jährige ablösefrei vom FC Barcelona. PSG einigte sich lediglich mit Barca auf eine Weiterverkaufsbeteiligung sowie drei Millionen Euro möglicher Bonuszahlungen. Der Vertrag des Bruders des Neu-Liverpoolers Thiago läuft bis zum 30. Juni 2023 - er erhält die Rückenummer zwölf, wie der Klub von Trainer Thomas Tuchel am Montagabend bekanntgab.

"Ich hatte großes Verlangen nach Paris zu kommen. Es ist unglaublich, diesen Moment realisieren zu können. PSG ist eins der besten Teams der Welt. Ich möchte mit dem Verein so viele Titel wie möglich gewinnen", sagte Rafinha nach seiner Unterschrift in Paris. Der in Sao Paulo geborene Mittelfeldspieler durchlief die Jugendakademie in Barcelona und wurde dort 2011 Profi. Im Barca-Trikot gewann der heute 27-Jährige unter anderem die Champions League (2015) und drei La Liga-Titel (2015, 2016 und 2019). Zudem gewann er mit der brasilianischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2016 die Goldmedaille.

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Neben Rafinha zog PSG in diesem Sommer die Kaufoption über 50 Millionen Euro für Maura Icardi. Zudem kam Keeper Sergio Rico für sechs Millionen Euro vom FC Sevilla. Alessandro Florenzi (AS Rom), Moise Kean (FC Everton) und Danilo Pereira (FC Porto) wechselten allesamt auf Leihbasis in die französische Hauptstadt. Einnahmen konnte der Klub nur durch den Verkauf von Loïc Mbe Soh zu Nottingham Forest für fünf Millionen Euro erzielen.

Wirbel um Tuchel-Abgang im Sommer 2021

Für Unruhe sorgte zuletzt in Paris eine Meldung der L'Équipe. Die französische Sportzeitung schrieb, dass Trainer Tuchel seinen Kontrakt über 2021 hinaus nicht verlängern und den Verein verlassen wolle. Grund sei der Machtkampf mit Sportdirektor Leonardo. Der 51 Jahre alte Brasilianer hatte jüngst erst Tuchels Forderung nach Verstärkungen für den Champions-League-Finalisten der vergangenen Saison scharf gekontert. Allerdings könnte es dem Bericht zufolge auch anders kommen. Derartige Nebengeräusche sollen gar nicht nach dem Geschmack der schwerreichen PSG-Besitzer aus Katar sein. "Wenn es so weitergeht, werden sie sich von einem der beiden trennen", wurde ein nicht namentlich genannter Vertrauter zitiert. Angeblich sollen auch die Vereinsbosse nicht glücklich über Leonardos Einkaufspolitik sein. Tuchel trainiert die Mannschaft unter anderem mt Brasiliens Superstar Neymar und Frankreichs Weltmeister Kylian Mbappé seit Juli 2018.