13. Februar 2020 / 10:38 Uhr

Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache erklärt: Diese Klubs hatten auch Interesse - Olympia "klares Ziel"

Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache erklärt: Diese Klubs hatten auch Interesse - Olympia "klares Ziel"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ragnar Ache wechselt im Sommer von Sparta Rotterdam zu Eintracht Frankfurt.
Ragnar Ache wechselt im Sommer von Sparta Rotterdam zu Eintracht Frankfurt. © imago images/Pro Shots
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Seit Januar steht fest: U21-Nationalspieler Ragnar Ache wechselt im Sommer von Sparta Rotterdam zu Eintracht Frankfurt. In einem Interview hat der Angreifer nun erklärt, welche Klubs noch an einem Transfer interessiert waren - und er spricht über seinen Traum von Olympia.

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Nach einigen Schwierigkeiten bei den Verhandlungen hatte Fredi Bobic im Januar doch noch Vollzug melden können: Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt verpflichtete mit Ragnar Ache bereits den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Der 21 Jahre alte Angreifer kommt im Sommer von Sparta Rotterdam aus der holländischen Eredivisie zum hessischen Bundesligisten - und damit kehrt er in seine Heimat zurück. Kurzzeitig hatten die Gespräche der beiden Klubs gestockt, letztlich einigte man sich dem Vernehmen nach auf eine Ablöse von zwei Millionen Euro.

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Im Interview mit t-online.de erklärte Ache nun, dass die Eintracht nicht der einzige interessierte Klub gewesen ist. Der gebürtige Frankfurter bestätigte, dass unter anderem der VfB Stuttgart angeklopft haben soll: "Mein Berater sagte, sie hätten sich erkundigt, ebenso der FC Turin." Doch der Wunsch von Ache, in seine Heimat zurückkehren zu können, war groß. "Ich bin als Frankfurt-Fan aufgewachsen, mein Vater lebt noch immer in Frankfurt und sieht jeden Tag, was dieser Klub für die Stadt bedeutet. Er ist unfassbar stolz auf mich", freut sich der 21-Jährige über den zustande gekommenen Transfer. Besonders auf einen Mitspieler freut sich der Stürmer in Frankfurt: "Ich liebe Bas Dost! Von ihm werde ich wahnsinnig viel lernen können und hoffe, dass ich mich an seiner Seite noch weiter entwickeln kann."

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Trotz der zwischenzeitlich stockenden Verhandlungen mit der Eintracht hätte ihm sein aktueller Klub Rotterdam keine Steine in den Weg gelegt. "Die Verantwortlichen von Sparta waren sehr pragmatisch. Sie sagten mir, dass solange der Preis stimmt, ich gehen darf und sie mir alles Gute für meine weitere Karriere wünschen", meinte Ache.

Olympia "klares Ziel" für Ache

Doch der Preis soll das Problem zwischen Rotterdam und Frankfurt gewesen sein. Zunächst lagen die Vorstellungen der beiden Vereine noch auseinander. Henk van Stee, der Sportliche Leiter von Rotterdam, hatte kurz vor Weihnachten gesagt, dass die ersten beiden Angebote für Ache zu niedrig gewesen seien"Ich werde die Summe nicht nennen, aber wir haben ein Angebot erhalten und darauf geantwortet: Es ist zu wenig", hatte van Stee gegenüber der Frankfurter Rundschau erklärt.

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Aches großes Ziel unmittelbar vor seinem Start bei Eintracht Frankfurt ist die Teilnahme bei Olympia in Tokio. Der U21-Nationalspieler hofft, sich bis zum Sommer bereits so gut zu präsentieren, dass ihn U21-Bundestrainer Stefan Kuntz dafür berücksichtigt. "Das Turnier ist ein klares Ziel für mich. Bei den Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein, können nicht viele Sportler von sich behaupten", betonte der künftige Eintracht-Profi Ache.

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