03. Februar 2020 / 19:54 Uhr

Rangnick als Trainer und Sportdirektor zum AC Mailand? Serie-A-Klub weist Bericht zurück

Rangnick als Trainer und Sportdirektor zum AC Mailand? Serie-A-Klub weist Bericht zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der AC Mailand hat einen Bericht dementiert, wonach Ralf Rangnick beim AC Mailand Trainer und Sportdirektor werden soll.
Der AC Mailand hat einen Bericht dementiert, wonach Ralf Rangnick beim AC Mailand Trainer und Sportdirektor werden soll. © imago images/Sven Simon
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Der AC Mailand hat nach dem Wirbel um die Personalie Ralf Rangnick für Klarheit gesorgt. Einen Bericht der „Bild“, wonach der ehemalige Bundesliga-Coach beim AC schon bald Trainer und Sportdirektor werden soll, dementierte der Klub.

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Der AC Mailand hat Berichte zurückgewiesen, wonach der italienische Traditionsclub in Verhandlungen mit dem früheren Bundesligatrainer Ralf Rangnick stehe. Die Nachricht entbehre jeder Grundlage, erklärte ein Klub-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Rangnick-Berater Marc Kosicke war für eine Stellungnahme am Montagabend zunächst nicht zu erreichen. Bereits vor wenigen Wochen waren die Spekulationen über ein Rangnick-Engagement beim AC Mailand von beiden Seiten dementiert worden.

Die Bild hatte zuvor berichtet, der 61-Jährige solle kommende Saison Trainer und Sportdirektor beim Verein aus der Serie A werden. Die Verhandlungen seien "weit fortgeschritten". Die Unterschrift unter den Vertrag fehle allerdings noch, hieß es in dem Bericht. Rangnick selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. In Mailand solle Rangnick Aufbauarbeit leisten, hieß es.

Seit Jahren hinkt der Traditionsklub den eigenen Ansprüchen – und vor allem auch den Erwartungen der Fans – deutlich hinterher. In der italienischen Serie A stehen die "Rossoneri" derzeit nur auf Platz acht. Seit der letzten Meisterschaft 2011 wartet man sowohl national als auch international vergebens auf einen Titel. In dieser Saison ist mit Stefano Piolo bereits der zweite Trainer im Amt.

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Vereine aufzubauen und weiterzuentwickeln war zuletzt die große Spezialität des 61-Jährigen. Von 2006 bis 2011 führte er die TSG Hoffenheim in die Bundesliga. Danach schloss er sich dem Red-Bull-Konzern an: Erst arbeitete er als Sportdirektor für RB Salzburg, bevor er in gleicher Funktion zu RB Leipzig kam. Wie zuvor Hoffenheim, führte er auch die Sachsen in die Bundesliga. In den Saisons 2015/16 und 2018/19 war er in einer Doppelrolle als Sportdirektor und Trainer der "Roten Bullen" aktiv.

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Dabei schaffte er bei dem ersten Engagement 2016 den Aufstieg in die Bundesliga. Beim zweiten Engagement in der vergangenen Spielzeit holte er mit dem dritten Platz in der Bundesliga und dem Einzug ins DFB-Pokalfinale eines der besten Saisonergebnisse der Vereinsgeschichte.

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