18. Juli 2020 / 13:03 Uhr

"Gazzetta dello Sport": Rangnick kurz vor Vertragsauflösung bei Red Bull – Einigung mit AC Mailand

"Gazzetta dello Sport": Rangnick kurz vor Vertragsauflösung bei Red Bull – Einigung mit AC Mailand

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnicks Zukunft könnte wohl bald geklärt sein.
Ralf Rangnicks Zukunft könnte wohl bald geklärt sein. © 2019 Getty Images
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Das lange Ringen um die Zukunft von Ralf Rangnick steht offenbar kurz vor dem Ende. Wie die "Gazetta dello Sport" berichtet, wird der 62-Jährige seinen Vertrag beim Red-Bull-Konzern auflösen. Damit wäre der Weg frei für einen Wechsel zum AC Mailand, wo Rangnick Trainer und Sportdirektor werden soll.

Seit Monaten zieht sich das Thema, nun könnte es offenbar ganz schnell gehen: Wie die italienische Gazetta dello Sport berichtet, steht Ralf Rangnick kurz vor einer Auflösung seines Vertrages beim Red-Bull-Unternehmen. Demnach stehen die Gespräche zwischen dem "Head of Sport and Development Soccer" und dem Brausekonzern über eine Aufkündigung der Zusammenarbeit, die eigentlich noch drei weitere Jahre laufen würde, kurz vor dem Abschluss. Einem Abflug des RB-Architekten zum AC Mailand stünde dann nichts mehr im Wege.

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Beim italienischen Traditionsklub soll der 62-Jährige sowohl Technischer Direktor als auch Nachfolger von Trainer Stefano Pioli werden. Schon seit Monaten wird über den Wechsel spekuliert. Nun soll mit Milan zumindest alles klar sein und der Deal nur noch an der Trennung von Rangnick und Red Bull hängen, wie die Gazzetta dello Sport berichtet. Vor zwei Wochen hatte der erfahrene Trainer und Sportdirektor eine Einigung mit den Rossoneri gegenüber Sport1 allerdings noch dementiert.

Nach Angaben der Sportzeitung soll Rangnick in Mailand gleich auch Handlungspielraum auf dem Transfermarkt bekommen. Demnach seien 75 Millionen Euro für Neuzugänge in diesem Sommer vorgesehen, zusätzlich die Hälfte etwaiger Transfereinnahmen. Milan kämpft in der Serie A fünf Spieltage vor Saisonende noch um die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb.

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Rangnick erarbeitete sich in der Vergangenheit einen Ruf als Experte für längerfristig ausgelegte Projekte mit aufstrebenden Vereinen. In fünf Jahren als Trainer etablierte er die TSG Hoffenheim in der Bundesliga. Danach kam er nach einer Zwischenstation auf Schalke 2013 zur Red-Bull-Gruppe und führte zunächst Red Bull Salzburg als Sportdirektor zu zwei österreichischen Meisterschaften. Anschließend übernahm er bei RB Leipzig – ebenfalls erst in Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor – und half mit, den Klub in die Bundesliga zu führen. Zuletzt wechselte er 2019 in eine übergeordnete Rolle als Leiter der weltweiten Fußballabteilung.

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