07. Juli 2020 / 09:36 Uhr

Rangnick soll Trainer und Sportdirektor beim AC Mailand werden - beide Seiten dementieren fixen Deal

Rangnick soll Trainer und Sportdirektor beim AC Mailand werden - beide Seiten dementieren fixen Deal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-RB-Trainer Ralf Rangnick hat zumindest einen fixen Deal mit dem AC Mailand dementiert.
Ex-RB-Trainer Ralf Rangnick hat zumindest einen fixen Deal mit dem AC Mailand dementiert. © imago images / opokupix (Montage)
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Ralf Rangnick und sein mögliches Engagement als Trainer und Sportdirektor beim AC Mailand: Das Dauerthema geht in eine neue Runde. Nachdem am Montagabend der englische "Guardian" und "Sky" in Italien über eine Einigung berichtet hatten, dementierten Rangnick und der Serie-A-Klub zumindest, dass es bereits einen fixen Deal gebe.

Seit dem Jahreswechsel wird Ralf Rangnick mit dem Serie-A-Klub AC Mailand in Verbindung gebracht. Am Montagabend erhielten diese Spekulationen neue Nahrung, als der englische Guardian und Sky in Italien eine Einigung vermeldeten. Auch die Gazzetta dello Sport berichtete am Dienstag auf ihrer Titelseite: „Rangnick-Milan - Es ist fertig!“. Demnach soll der 62-Jährige einen Dreijahresvertrag beim 18-maligen italienischen Meister erhalten, als Sportdirektor fungieren und wohl auch Trainer Stefano Pioli beerben. Nach dpa-Informationen ist sich Rangnick mit dem Kub allerdings noch nicht final einig.

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Auch Rangnick selbst hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Der Ex-Leipzig-Trainer erteilte einem kolportierten fixen Deal mit dem italienischen Spitzenklub eine Absage, indem er auf SPORT1-Nachfrage mit einem "Nein" antwortete. Milans Vorstandsvorsitzender wies die Gerüchte zumindest halbherzig zurück. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen und das wird auch vor dem Ende der Saison nicht passieren. Wir unterstützen Pioli und das Team maximal und haben Vertrauen in beide“, sagte Gazidis. Der AC Mailand hat am 2. August sein letztes Spiel. Am Dienstagabend trifft Milan auf Juventus Turin (20.45 Uhr/DAZN).

Bereits im März hatte die Personalie Schwung bekommen, weil der damalige Mailand-Sportchef Zvonimir Boban eine mögliche Anstellung Rangnicks öffentlich scharf kritisiert hatte. Dafür wurde er entlassen - befeuerte aber zugleich die Gerüchteküche. Auch von Maldini musste der derzeitige "Head of International Relations and Scouting" von RB Leipzig Kritik hinnehmen müssen. Der 52-Jährige hatte sich im Mai gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa darüber beklagt, dass Rangnick im Falle der Übernahme von zwei Ämtern "die ganze Macht" einfordere.

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Offen ist, was im Fall einer Rangnick-Verpflichtung mit Paolo Maldini passiert. Die Klub-Ikone ist derzeit Technischer Direktor und soll von Gazidis bereits über die Verpflichtung Rangnicks informiert worden sein.

Rangnick selbst hatte sich ebenfalls im Mai zu dem Interesse aus Italien geäußert. "Der AC Mailand hat einmal angefragt, ob es denn eine Möglichkeit gäbe. Ich habe daraufhin Red Bull informiert", sagte er im Bild-Interview. Und weiter: "Anschließend gab es Gespräche mit meinem Berater. Dann kam Corona und seitdem gibt es andere und wichtigere Themen."