10. Juli 2019 / 15:18 Uhr

Ralf Rangnick kann sich Bundestrainer-Job vorstellen: Das würde er anders machen

Ralf Rangnick kann sich Bundestrainer-Job vorstellen: Das würde er anders machen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-RB-Leipzig-Trainer Ralf Rangnick zeigt Interesse am Posten des Nationaltrainers.
Ex-RB-Leipzig-Trainer Ralf Rangnick zeigt Interesse am Posten des Nationaltrainers. © imago images / Uwe Kraft
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Erst Jürgen Klopp, jetzt Ralf Rangnick. Die Interessenten-Liste für den Posten des Trainers der deutschen Nationalmannschaft wächst weiter. Der neue Fußball-Chef von Red Bull hat nun im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" gesagt, dass er sich den Job des Bundestrainers vorstellen kann - und beschrieben, wie er den Posten ausfüllen würde.

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Ralf Rangnick als Bundestrainer? Für den ehemaligen Sportdirektor und Trainer von RB Leipzig (heute Head of Sports and Development Soccer bei Red Bull) offenbar kein unrealistisches Szenario. Gegenüber der Wochenzeitung Die Zeit meldete Rangnick durchaus Interesse am Bundestrainer-Amt an. "Nationaltrainer zu sein, das gehört zu den Dingen, über die ich in Zukunft nachdenken würde", sagte der neue Fußball-Chef des Energydrink-Konzerns.

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Ralf Rangnick übernimmt zum zweiten Mal den RB-Trainerposten. ©
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Ralf Rangnick: So würde er den Bundestrainer-Job interpretieren

Rangnick verriet sogar, wie er den Nationaltrainer-Posten, den aktuell Weltmeister-Trainer Joachim Löw inne hat, interpretieren würde: "Auch in dieser Position würde ich den Fokus darauf richten, mich im permanenten Austausch mit den Klubs zu befinden, mir regelmäßig ihre Trainingseinheiten anzuschauen und dadurch die zukünftigen Talente mitzuentwickeln", so der 61-Jährige.

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Rangnick ist nicht der erste, der mit seiner generellen Bereitschaft, den Bundestrainer-Posten zu übernehmen, auf sich aufmerksam macht. Zuletzt hatte Marc Kosicke, der Berater von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp, gegenüber der Zeitung Die Welt das Interesse seines Klienten öffentlich gemacht: "Jürgen selbst hat mal gesagt, dass für den Fall, dass Jogi Löw irgendwann nicht mehr Bundestrainer sein möchte und die Konstellation so wäre, dass er das machen könnte, dies eine Option für ihn sei", sagte der Berater des Champions-League-Siegers.

Rangnick fordert Lizenz für Fußball-Manager

Der zum 1. Juli ins internationale Fußball-Management des Konzerns Red Bull gewechselte Rangnick forderte gegenüber dem Magazin zudem eine Lizenz für Fußball-Manager. "Profifußball ist ein Geschäft, und die Klubs sind Wirtschaftsunternehmen geworden. Dieses Geschäft sollte grundsätzlich von Leuten gemacht werden, die wissen, wie es funktioniert“, sagte Rangnick und monierte neben der mangelnden Qualität auch die fehlende Ausbildung: "Sie brauchen in diesem Land einen Meisterbrief, um eine Fleischerei zu eröffnen. Aber wenn Sie einen Fußballverein führen wollen, fragt so gut wie niemand nach Ihrer Ausbildung."

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