20. November 2020 / 07:53 Uhr

Ralf Rangnick zu möglicher Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw: "Lasse es auf mich zukommen"

Ralf Rangnick zu möglicher Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw: "Lasse es auf mich zukommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw (links) steht in der Kritik. Ralf Rangnick zählt zu den möglichen Nachfolge-Kandidaten.
Bundestrainer Joachim Löw (links) steht in der Kritik. Ralf Rangnick zählt zu den möglichen Nachfolge-Kandidaten. © Getty Images/Montage
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Die Klatsche in Spanien nährt die Zweifel an Bundestrainer Joachim Löw. Als möglicher Nachfolger wurde bereits Ex-Bundesliga-Coach Ralf Rangnick ins Spiel gebracht. Jetzt reagiert der 62-Jährige auf eine mögliche Amtszeit als Nationaltrainer.

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Nach der 0:6-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft in Spanien fällt der Name Ralf Rangnick nicht selten. Der frühere Bundesliga-Trainer wird als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw von verschiedenen Medien ins Spiel gebracht. Zu einem möglichen Angebot des Deutschen Fußball-Bundes sagte Rangnick in der Sendung "RTL-Spendenmarathon": "Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt."

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Der 62-Jährige war zuletzt lange als Trainer und auch als Sportdirektor für RB Leipzig aktiv und ist derzeit ohne Job. Löws Vertrag läuft noch bis zum Ende der WM in Katar in zwei Jahren. Möglich erscheint derzeit aber auch ein Abschied schon nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr. Auf die Frage, ob Rangnick bereit für die Löw-Nachfolge wäre, sagte er: "Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen."

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Im Doppelpass am vergangenen Sonntag hatte Rangnick relativ kurz angebunden auf die Frage zur Löw-Nachfolge reagiert: "Es gehört sich auch nicht, immer wieder darüber zu reden. Das ist eine Unsitte, das hat mich schon immer gestört, als ich noch selbst Trainer war." Ausschließen wollte er ein solches Engagement dann aber auch nicht komplett: "Grundsätzlich ist das Amt des Bundestrainers für keinen deutschen Trainer ein Amt, das ihn nicht interessiert."

In einer SPORTBUZZER-Umfrage überraschte die Meinung der über 10.000 Teilnehmer nicht. 41,2 Prozent der SPORTBUZZER-User wünschen sich den aktuellen Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. Mit 22,2 Prozent folgt Rangnick, danach Löws langjähriger Co-Trainer bei der Nationalmannschaft und jetziger Bayern-Coach Hansi Flick (15,1 Prozent).

Nach der höchsten Niederlage einer DFB-Auswahl seit 89 Jahren gibt es wieder verstärkt Diskussionen um Bundestrainer Löw. Nach der Rückkehr vom Nations-League-Spiel in Sevilla hatten DFB-Präsident Fritz Keller und DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Mittwoch in München mit Löw über die Situation gesprochen. Eine Trennung vom 60-Jährigen oder dessen Rücktritt sollen aber kein Thema sein.