19. April 2022 / 10:56 Uhr

Ralf Rangnick hat klaren Plan: Neuaufbau bei Manchester United "keine Raketenwissenschaft"

Ralf Rangnick hat klaren Plan: Neuaufbau bei Manchester United "keine Raketenwissenschaft"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnick äußert sich mit Blick auf einen Neuaufbau bei Manchester United selbstbewusst.
Ralf Rangnick äußert sich mit Blick auf einen Neuaufbau bei Manchester United selbstbewusst. © IMAGO/PA Images
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Mit großem Selbstbewusstsein hat sich Ralf Rangnick zu wohl bevorstehenden Umbauten im Kader von Manchester United geäußert. Der Interimstrainer, der nach der Saison Berater bei Englands Rekordmeister wird, gibt einen Einblick in die Pläne.

Ralf Rangnick glaubt nicht, dass Manchester United in der englischen Meisterschaft eine ähnliche Durststrecke wie dem FC Liverpool mit 30 Jahren ohne Titel droht. "Das wird nicht passieren, weil es ziemlich offensichtlich ist, was sich ändern muss", sagte der 63 Jahre alte United-Interimstrainer vor dem Duell mit den von Jürgen Klopp betreuten Reds am Dienstag an der Anfield Road in Liverpool: "Es muss einen Wiederaufbau für die Zukunft geben", sagte der langjährige Bundesliga-Coach nach Angaben der BBC.

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Klopp hatte mit dem FC Liverpool 2020 den ersten Meistertitel in der Premier League seit 1990 geholt und im Jahr davor auch die Champions League gewonnen. Für United, das zuletzt 2013 Meister im Mutterland des Fußballs war, geht es in der laufenden Serie darum, unter die Top Vier und damit doch noch in die Königsklasse zu kommen.

Einen Neuaufbau zu schaffen, sei "keine Raketenwissenschaft", betonte Rangnick, der bis zum Ende der Saison als Chefcoach bei United arbeitet und anschließend eine beratende Rolle im Verein übernimmt: "Wenn man weiß, welchen Fußball man spielen und welche Profile man für die einzelnen Positionen haben will, dann geht es darum, die Spieler zu finden und sie zu überzeugen, mitzukommen." Als Paradebeispiel, wie man es macht, nannte er Klopp: "Liverpool wurde Achter in der Saison, als Jürgen eintraf. Dann brauchte es zwei Transferfenster. Sie brachten die richtigen Spieler rein und wurden die richtigen Spieler los. Deshalb sind sie dort, wo sie sind."

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