03. Februar 2020 / 16:37 Uhr

Bericht: Ralf Rangnick vor Wechsel zum AC Mailand – Trainer und Sportdirektor in Personalunion?

Bericht: Ralf Rangnick vor Wechsel zum AC Mailand – Trainer und Sportdirektor in Personalunion?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnick soll einem Bericht zufolge als Trainer und Sportdirektor zu AC Mailand wechseln
Ralf Rangnick soll einem Bericht zufolge als Trainer und Sportdirektor zu AC Mailand wechseln © 2019 Getty Images
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Der Macher von RB Leipzig könnte den Red-Bull-Konzern verlassen und nach Italien gehen. Die "Bild" berichtet, dass der ehemalige Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig diese beiden Jobs in Personalunion beim AC Mailand übernehmen soll.

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Das kommt überraschend! Ralf Rangnick, der Macher von RB Leipzig, könnte in die Serie A zum AC Mailand wechseln. Das berichtet die Bild am Montagnachmittag. Dort soll der derzeitige "Head of Sport and Development Soccer" bei Red Bull, dem Sponsor und Investor von Leipzig, Red Bull Salzburg und einigen anderen Klubs, Trainer und Sportdirektor in Personalunion werden. Angeblich lernt er auch bereits fleißig Italienisch.

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Laut des Berichts sollen die Verhandlungen zwischen Rangnick und den Italienern bereits weit fortgeschritten sein. Seinen derzeitigen Arbeitgeber soll Rangnick aber noch nicht informiert haben - wohl auch, weil noch keine Unterschrift geleistet wurde.

Beispiele Hoffenheim und Leipzig: Rangnick soll in Mailand wohl Aufbauarbeit leisten

In Mailand solle Rangnick Aufbauarbeit leisten. Seit Jahren hinkt der Traditionsklub den eigenen Ansprüchen – und vor allem auch den Erwartungen der Fans – deutliche hinterher. In der italienischen Serie A stehen die "Rossoneri" derzeit nur auf Platz acht. Seit der letzten Meisterschaft 2011 wartet man sowohl national als auch international vergebens auf einen Titel. In dieser Saison ist mit Stefano Piolo bereits der zweite Trainer im Amt.

Im Sommer 2018 kam mit dem US-Milliardär Paul Elliott Singer und dessen Firma Elliott Management ein neuer Investor in den Verein. Im vergangenen Sommer investierte die Firma bereits in einen sportlichen Neuanfang, namhafte Spieler wie Ex-Frankfurt-Star Ante Rebic wurden verpflichtet. Rangnick wäre die sportliche Rechte Hand des Investors. Von dem Deutschen würde man sich den Sprung zurück in die europäische Spitze erhoffen.

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Rangnick machte aus RB Leipzig einen Top-Klub

Vereine aufzubauen und weiterzuentwickeln war zuletzt die große Spezialität des 61-Jährigen. Von 2006 bis 2011 führte er die TSG Hoffenheim in die Bundesliga. Danach schloss er sich dem Red-Bull-Konzern an: Erst arbeitete er als Sportdirektor für RB Salzburg, bevor er in gleicher Funktion zu RB Leipzig kam. Wie zuvor Hoffenheim führte er auch die Sachsen in die Bundesliga. In den Saisons 2015/16 und 2018/19 war er zudem gleichzeitig auch Trainer der "Roten Bullen". Dabei schaffte er bei dem ersten Engagement 2016 den Aufstieg in die Bundesliga. Beim zweiten Engagement in der vergangenen Saison holte er mit dem dritten Platz in der Bundesliga und dem Einzug ins DFB-Pokalfinale eines der besten Saisonergebnisse der Vereinsgeschichte.

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