09. Dezember 2018 / 09:37 Uhr

Ralph Hasenhüttl über Southampton und den FC Bayern: „Es gab viele andere Optionen“

Ralph Hasenhüttl über Southampton und den FC Bayern: „Es gab viele andere Optionen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralph Hasenhüttl trainiert seit vergangener Woche den FC Southampton. 
Ralph Hasenhüttl trainiert seit vergangener Woche den FC Southampton.  © imago/Action Plus
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Der Österreicher Ralph Hasenhüttl trainiert seit der vergangenen Woche den FC Southampton. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ sprach er über seine Zukunft auf der Insel und das angebliche Bayern-Interesse. 

Der Österreicher Ralph Hasenhüttl ist seit Donnerstag Trainer des Premier-League-Vereins FC Southampton, welcher akut vom Abstieg bedroht ist. Am Samstag gab es zum Auftakt eine Niederlage gegen Cardiff City.

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Doch wie ist es zu diesem Engagement gekommen?

Hasenhüttl gegenüber der Bild am Sonntag: „Begonnen hat alles mit einem außergewöhnlichen Telefonat mit Ralph Krueger (Ex-Eishockeyspieler und -trainer, heute Teammanager in Southampton; Anm. d. Red.), gefolgt von weiteren interessanten Parallelen in unserer Philosophie. Ich verstehe, wenn manche meine neue Aufgabe auf den ersten Blick als vermeintlichen Rückschritt bewerten. Bei genauerer Betrachtung erkennt man aber sehr schnell die Chancen, die sich auch im Abstiegskampf bieten.“

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Über seinen eigenen Karriereweg bis in die Premier League ist Hasenhüttl selbst überrascht. „Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich es mal als Trainer schaffen werde, hätte ich ihn ganz bestimmt ausgelacht. Mir gefällt der englische Fußball, er ist sehr proaktiv und pressingorientiert. Die Kombination mit Schiedsrichtern, die viel mehr laufen lassen, ergibt ein sehr hohes Spieltempo – und das ist es, was die Leute und auch mich begeistert.“

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Und er verrät, dass er nach seiner Zeit als Trainer von RB Leipzig auch schon vorher wieder hätte in seinen Beruf einsteigen können. „Ja, es gab viele andere Optionen.“ Selbst als Trainer des FC Bayern München wurde er gehandelt. Hasenhüttl: „Ich weiß nicht, ob ich intern überhaupt jemals ernsthaft als Trainer gehandelt wurde. Es gab dieses eine kurze Telefonat, welches ich bestätigt habe. Ich habe damals voller Überzeugung gesagt, dass ich noch nicht so weit bin. Diese Einschätzung mag mancher belächelt haben, aber nach der Entwicklung der letzten Monate denkt man vielleicht etwas anders darüber. Titel und Meisterschaften in der Vita zu haben hilft aktuell ungemein, um bei Bayern München als Trainer bestehen zu können.“