23. September 2022 / 22:51 Uhr

Raspadori schießt England in die B-Liga der Nations League: "Three Lions" steigen nach Pleite in Italien ab

Raspadori schießt England in die B-Liga der Nations League: "Three Lions" steigen nach Pleite in Italien ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Giacomo Raspadori hat die Italiener zum Sieg gegen England geführt.
Giacomo Raspadori hat die Italiener zum Sieg gegen England geführt. © Getty Images
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Schon vor dem letzten Spieltag steht England als erster Absteiger aus der A-Liga der Nations League fest. In einer Neuauflage des EM-Finals unterlagen die "Three Lions" um BVB-Star Jude Bellingham den Italienern.

Europameister Italien hat sich in der Neuauflage des EM-Endspiels von 2021 gegen England mit 1:0 (0:0) durchgesetzt und damit seine Chancen auf den Einzug ins Halbfinale der Nations League gewahrt. Gleichzeitig besiegelten die Azzurri in der Deutschland-Gruppe 3 den Abstieg Englands in die Liga B.

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Giacomo Raspadori besorgte am Freitagabend im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion den Siegtreffer für Italien. Der 22-jährige Stürmer traf in der 68. Minute nach einer starken Ballannahme. Damit kommt es am letzten Gruppenspieltag zu einem Endspiel um den Halbfinaleinzug zwischen Ungarn und Italien. Die Ungarn gewannen in Leipzig mit 1:0 (1:0) gegen die deutsche Nationalmannschaft und behaupten mit zehn Punkten den ersten Platz. Italien steht nun bei acht Punkten und braucht einen Sieg gegen Ungarn, um in die Runde der letzten Vier einzuziehen.

England bei der WM dabei, Italien nicht

Die Engländer verzeichneten in der ersten Hälfte mehr Ballbesitze, hatten aber keine zwingenden Torchancen. Das änderte sich nach der Pause. Es war jedoch Federico Dimarco, der mit einem Pfostenschuss fünf Minuten vor Schluss beinahe für den zweiten Treffer Italiens gesorgt hätte.

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Bei der WM 2022 in Katar spielt England in einer Gruppe mit Wales, dem Iran und den USA. Die "Three Lions" sind ein möglicher Halbfinal-Gegner des DFB-Teams. Italien hatte sich als amtierender Europameister erst gar nicht für das Turnier qualifiziert. In den Play-offs zur WM schied der haushohe Favorit gegen Nordmazedonien aus.