23. September 2019 / 06:36 Uhr

Rassismus-Vorfälle in Italien: FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert Reaktion

Rassismus-Vorfälle in Italien: FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert Reaktion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist besorgt über die jüngsten rassistischen Vorfälle in der Serie A, die sich unter anderem gegen Inter-Star Romelu Lukaku richteten
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist besorgt über die jüngsten rassistischen Vorfälle in der Serie A, die sich unter anderem gegen Inter-Star Romelu Lukaku richteten © Getty/imago images/Sportimage
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Nach den jüngsten rassistischen Entgleisungen durch Fans in der Serie A hat sich FIFA-Präsident Gianni Infantino eingeschaltet und drastischere Reaktionen gefordert. Die Verantwortlichen müssten identifiziert und aus den Stadien geworfen werden.

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FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich besorgt über die jüngsten rassistischen Vorfälle im italienischen Profifußball geäußert. Im italienischen Fernsehsender RAI sagte der Chef des Weltverbandes, die Situation in der Serie A sei "sehr ernst" und müsse solange bekämpft werden, bis rassistische Gesänge aufhörten.

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Serie A: Erneut rassistische Gesänge beim Spiel zwischen Bergamo und Florenz

Die Partie zwischen Atalanta Bergamo und dem AC Florenz in der Serie A war am Sonntag wegen rassistischer Gesänge während der ersten Halbzeit kurzzeitig unterbrochen worden. Florenz-Profi Dalbert Henrique aus Brasilien hatte den Schiedsrichter angesprochen, weil er sich von Atalanta-Fans rassistisch beschimpft fühlte. Auch der belgische Nationalspieler Romelu Lukaku von Inter Mailand war zuletzt Ziel solcher Attacken - unter anderem durch einen TV-Kommentator, der deswegen entlassen wurde.

Rassismus müsse mit Bildung, Verurteilung und Diskussionen bekämpft werden, sagte Infantino. "Wir können keinen Rassismus in der Gesellschaft oder im Sport haben. In Italien hat sich die Situation nicht verbessert, und das ist sehr ernst. Man muss die Verantwortlichen identifizieren und aus den Stadien werfen", verlangte der Schweizer. Es dürfe keine Angst davor geben, Rassisten zu verurteilen. Vor Infantino hatte zuletzt auch Inter-Mailand-Trainer Antonio Conte die Entwicklungen angeprangert: "Diese Dinge existieren in Italien und es wird nur schlimmer und schlimmer", so der Eindruck des Inter-Trainers.

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