11. Februar 2021 / 16:11 Uhr

Nach Rassismus-Skandal in Paris: UEFA eröffnet Verfahren gegen rumänische Schiedsrichter

Nach Rassismus-Skandal in Paris: UEFA eröffnet Verfahren gegen rumänische Schiedsrichter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Vorfälle beim Champions-League-Spiel zwischen PSG und Basaksehir sorgten für Diskussionen.
Die Vorfälle beim Champions-League-Spiel zwischen PSG und Basaksehir sorgten für Diskussionen. © imago images/PanoramiC
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Nachdem es im Dezember beim Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Istanbul Basaksehir zu einem Spielabbruch wegen mutmaßlicher rassistischer Beleidigungen kam, hat nun die UEFA ein Verfahren gegen zwei rumänische Schiedsrichter eröffnet.

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Nach dem Rassismus-Vorfall beim Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul hat die Europäische Fußball-Union UEFA ein Verfahren gegen zwei rumänische Schiedsrichter eröffnet. Wie die UEFA am Donnerstag mitteilte, werde gegen Sebastian Constantin Coltescu und Octavian Sovre wegen eines möglichen Verstoßes gegen Artikel 11 der Disziplinarregeln ermittelt.

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Das ist das Ergebnis einer Untersuchung durch den UEFA-Ethik- und Disziplinarinspektor. Weitere Informationen gebe es, sobald die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA „zu gegebener Zeit“ eine Entscheidung getroffen habe.

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Am 8. Dezember 2020 war das Spiel zwischen dem französischen Meister und dem türkischen Klub abgebrochen worden. Der Vierte Offizielle soll den Istanbuler Co-Trainer Pierre Webo mit dem in Deutschland als „N-Wort“ umschriebenen Begriff bezeichnet haben.

Aus Protest hatten beide Mannschaften den Platz verlassen. Einen Tag später gewann Paris das Spiel mit 5:1. Der Fall hatte international hohe Wellen geschlagen und zu zahlreichen Protesten und Solidaritätsbekundungen geführt.