01. September 2021 / 12:29 Uhr

Nach Rassismus-Vorwürfen gegen den 1. FC Saarbrücken: DFB-Sportgericht verhandelt am Donnerstag

Nach Rassismus-Vorwürfen gegen den 1. FC Saarbrücken: DFB-Sportgericht verhandelt am Donnerstag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Rassismus-Vorwürfe um den 1.FC Saarbrücken werden am Donnerstag vor dem DFB-Sportgericht verhandelt.
Die Rassismus-Vorwürfe um den 1.FC Saarbrücken werden am Donnerstag vor dem DFB-Sportgericht verhandelt. © IMAGO/Jan Huebner (Montage)
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Die Rassismus-Vorwürfe gegen einen Profi des 1. FC Saarbrücken werden am Donnerstag vom DFB-Sportgericht verhandelt. Das bestätigte der Verband am Mittwoch. Nach der Drittliga-Partie gegen die Saarländer im August hatten Spieler des 1. FC Magdeburg über entsprechende Beleidigungen geklagt.

Das DFB-Sportgericht verhandelt an diesem Donnerstag in Frankfurt/Main die Rassismus-Vorwürfe gegen einen Profi des 1. FC Saarbrücken. Abwehrakteur Dennis Erdmann soll demnach in der Drittliga-Partie vom 25. August zwei Spieler des Gegners 1. FC Magdeburg rassistisch beleidigt haben. Erdmann und Saarbrücken bestreiten die Vorwürfe.

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Die Verhandlung findet nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes vom Mittwoch in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main von 12.30 Uhr an statt. Geleitet wird sie von Stephan Oberholz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Sportgerichts. Die Vorwürfe haben die Magdeburger Sirlord Conteh und Adrian Malachowski erhoben. Ihr Kollege Baris Atik trägt nach DFB-Angaben vor, beleidigt worden zu sein.

Saarbrücken hatte zuletzt unter anderem darauf verwiesen, dass das Thema weder in der Halbzeitpause des Spiels noch danach zur Sprache gekommen sei, "obwohl die Bedeutung der Tragweite dieser Thematik wohl allen bewusst gewesen sein müsste". Magdeburgs Trainer Christian Titz hatte später erklärt, einige seiner Spieler hätten ihm erst am späten Abend des Spieltages von rassistischen Ausfällen berichtet und diese detailliert geschildert.