16. Januar 2020 / 14:04 Uhr

Rätsel um das Knie: Wann wird Marcel Franke eine Option für Kenan Kocak?

Rätsel um das Knie: Wann wird Marcel Franke eine Option für Kenan Kocak?

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Was ursächlich für die anhaltenden Knieprobleme von Marcel Franke ist, bleibt ein Rätsel für Hannover 96.
Was ursächlich für die anhaltenden Knieprobleme von Marcel Franke ist, bleibt ein Rätsel für Hannover 96. © imago/dpa/Montage
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Marcel Franke hat seinen Teilriss im Knie zwar überwunden, für 96-Trainer Kenan Kocak ist er aber nach wie vor nicht verfügbar. Das liegt daran, dass er weiterhin Schmerzen verspürt. Bei der Trainingseinheit am Donnerstag gab es jedoch einen kleinen Lichtblick. 

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Es gibt einige Themen bei 96, auf die Kenan Kocak nicht so gut zu sprechen ist. Marcel Franke ist so eines. Der 26-Jährige befindet sich zurzeit fast überall, nur zu selten in seinem Heimathafen bei Hannover 96. Franke hat den Teilriss im Knie überstanden, wird aber trotzdem nicht fit. Wann kommt er zurück?

„Gute Frage“, konterte Kocak und machte seinem Ärger Luft: „Ich hatte eigentlich gehofft, dass er am ersten Tag zurückkommt.“ Das ist nun zehn Tage her. „Ich habe keinen Termin“, erklärte Kocak. „Es hieß: Jetzt doch nicht, dann hat er wieder Probleme, dann muss er wieder zum Orthopäden, eine zweite Meinung holen, so geht es hin und her.“ 96 hat den Kompass bei Frankes Ärzte-Odyssee verloren.

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Franke-Rätsel sorgt vielerorts für Fragezeichen

Der Innenverteidiger übernahm die Eigeninitiative, als es nach Belastungstests mit dem Knie nicht besser wurde. Es zog ihn nach Norden, Westen (Köln) und Süden (Nürnberg) zu Spezialisten, aber niemand löste das Franke-Rätsel auf die Schnelle. 96 hat die schnelle Rückkehr des Verteidigers abgehakt, umso dringlicher ist der Verteidiger-Transfer. Zum Testdoppel in Wolfsburg und in Hannover gegen Viktoria Berlin soll der neue Abwehrspieler schon dabei sein, um sich einzuspielen. Franke wird es anders als erwartet bis dahin auf keinen Fall schaffen.

Kocak ist nicht begeistert

„Das ist alles andere als erfreulich, er steht nicht auf der Matte, und das ist das, was für mich zählt“, sagt Kocak. Transfers, Taktik, Trainingssteuerung, das sind die „TTT“-Folgen der Abwehrnot. In Regensburg wird der lange „Frankie“ definitiv ausfallen. Seit Ende November hat er nicht mehr trainiert. Dabei war er beim Einkleidetermin vergangene Woche noch optimistisch gewesen. Das spiegelt auch das Hin und Her wider, aus dem Franke nun versucht auszubrechen.

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Improvisationen auf dem Trainingsplatz

Ohne Franke muss Waldemar Anton Innenverteidiger spielen, Kocak sähe den Pressing-Zweikämpfer aber lieber weiter vorn, um den Gegner früher zu attackieren. Das hat auch Auswirkungen aufs Training. Um die Abwehr-Dreierkette auszuprobieren, muss Kocak improvisieren.

Im Spiel Elf-gegen-Elf brachte Kocak Aushilfskräfte wie Jannes Horn, der „Pluspunkte hat beim Spielaufbau und seiner Antrittsschnelligkeit, aber in puncto Präsenz in Zweikämpfen drauflegen“ muss, erklärte der Trainer. Die Präsenz eines neuen Verteidigers sollte spätestens bis zum 28. Januar gegeben sein.

Frankes Selbstversuch stimmt positiv

Am Donnerstag probierte es Franke einmal mehr auf eigene Faust und begab sich vor der Mannschaft schon auf den Trainingsplatz. Er versuchte es mit Ball, will seine Rückkehr selbst ankurbeln. Mit den Ergebnissen gab er sich zufrieden, sein Knie machte keine Probleme. Ein erster Schritt, um für das erste Pflichtspiel 2020 grünes Licht geben zu können - aber nur, wenn das so bleibt.

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